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Innovationsklima: Niedersachsenweit große Unterschiede

Atlas Innovationsklima: Niedersachsenweit große Unterschiede

„Wir haben die Regionen unseres Landes auf ihr Innovationsklima durchleuchtet: Welcher Bezirk ist aus welchen Gründen besonders innovativ und wie lassen sich Innovationen überhaupt darstellen?“, fasst Dr. Susanne Schmitt, Hauptgeschäftsführerin des Niedersächsischen Industrie- und Handelskammertages (NIHK) die Idee des Atlas zusammen.

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Susanne Schmitt

Quelle: EF

Hannover/Göttingen. „Egal, ob Industriezentrum oder ländliche Region – Bildung, Forschung und Fachkräfte sind die Grundlage für ein gutes Investitionsklima.“ Technologischer Fortschritt, Patentanmeldungen, Neugründungen im Hochtechnologiebereich und die Beschäftigten in Forschung und Entwicklung würden maßgeblich die Innovationsfähigkeit beeinflussen. Die Unternehmen seien damit nicht nur Arbeitgeber, sondern auch Innovationstreiber einer Region.

 
Im europaweiten Vergleich der Innovationsstärke – gemessen an den Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie Patentanmeldungen – steht das Land dabei recht gut da: Im Konzert mit 78 betrachteten europäischen Regionen landet Niedersachsen auf Rang 16. Bundesweit jedoch reicht es nur für Rang 9 und damit solides Mittelfeld. Innerhalb Niedersachsens ist die Innovationsfähigkeit regional jedoch ungleichmäßig verteilt.

 
Eine aktuelle Studie des Niedersächsischen Instituts für Wirtschaftsforschung (NIW) kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Innovationstätigkeit in allen niedersächsischen Regionen auf diejenigen Landkreise und kreisfreien Städte konzentriert, in denen sich forschungsintensive Unternehmen befinden. Das sind Unternehmen der Automobilindustrie in Wolfsburg und im Raum Hannover, Unternehmen der Elektronik- und Metallindustrie im Landkreis Hildesheim, der Elektro-, Glas- und Duft- und Aromastoffindustrie im Landkreis Holzminden oder der in Stade ansässigen Luftfahrtbranche.

 
„Auch in den ländlicheren Gebieten gibt es allerdings zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen, die in Forschung und Entwicklung punkten“, sagt Dr. Jan Amelsbarg, NIHK-Sprecher für Industrie, Energie, Technologie. So sei beispielsweise der Bezirk Osnabrück nach Hannover führend bei den Patentanmeldungen und bei den Unternehmensgründungen in der Hochtechnologiebranche belege Stade den zweiten Rang hinter Hannover.

 
Der Atlas des NIHK geht jedoch „nur“ bis auf die niedersächsischen IHK-Bezirke in die regionale Tiefe. Bei den Patentanmeldungen liegt dabei der IHK-Bezirk Hannover, zu dem auch Göttingen gehört, weit vorne mit mehr als 80 Patentanmeldungen je 100000 Einwohner. Auch im Bereich der Unternehmensneugründungen im Hochtechnologiebereich liegt der Bezirk Hannover an der Spitze – mit einem Anteil von 20 Prozent.

 

Von Sven Grünewald

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