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Innovationsnetzwerk Niedersachsen unter Clausthaler Führung

Ein neues Leitungsteam Innovationsnetzwerk Niedersachsen unter Clausthaler Führung

Das Innovationsnetzwerk Niedersachsen hat ein neues Leitungsteam: Prof. Thomas Hanschke, Präsident der Technischen Universität Clausthal, wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt, zweite Vorsitzende wurde Dr. Susanne Schmitt.

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Thomas Hanschke (r.), Präsident der Technischen Universität Clausthal, wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt, zweite Vorsitzende wurde Dr. Susanne Schmitt.

Hannover/Clausthal-Zellerfeld. Die Juristin ist Hauptgeschäftsführerin des Niedersächsischen Industrie- und Handelskammertages. „Eine wesentliche Aufgabe des Innovationsnetzwerkes ist es zu versuchen, die Wissenschaft stärker mit der Industrie und da insbesondere den Mittelstand zusammenzubringen“, betont Thomas Hanschke.

Der Präsident der TU Clausthal bringt zum Thema Know-how-Transfer reichhaltige Expertise aus der eigenen Hochschule mit. „Wir haben mit Ausgründungen in Clausthal sehr gute Erfahrungen gemacht. Es gibt spezielle Schulungen, die seit vielen Jahren im Bereich Technologietransfer verankert sind und guten Zulauf von den Studierenden erhalten.“ Von besonderem Vorteil und für die Zukunft zunehmend wichtiger ist für Hanschke auch der Gedanke der Internationalisierung. Etwa 30% der Studierenden der TU stammen aus dem Ausland. „Diese internationalen Beziehungen über persönliche Kontakte weiterzugeben, wird vor allem für kleine und mittlere Unternehmen eine größere Rolle spielen. Denn auch diese KMU müssen ihren Aktionsradius vergrößern.“

Dem Innovationsnetzwerk kommt für Niedersachsen eine wichtige Bedeutung zu, Wirtschaftsminister Olaf Lies betont die Funktion als „Metanetzwerk” für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Wirtschafts- und Innovationsförderung. Denn Unternehmen müssten schneller von den Ergebnissen der Wissenschaft profitieren, um einen Innovationsvorsprung zu schaffen. Das Innovationsnetzwerk wurde 1989 gegründet, heute gehören ihm 275 Mitgliedsinstitutionen an, unter anderem Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Kammern und Wirtschaftsförderer.

„Die einzelnen Regionen in Niedersachsen haben regionale Handlungsstrategien definiert, die sich je nach den dortigen Schwerpunkten unterscheiden“, so Hanschke. „Ich denke, dieser Weg ist der richtige Ansatz. Von Seiten des Innovationsnetzwerks schauen wir, wer regional wichtige Impulsgeber sind, mit denen wir in Kontakt treten können. Auf sich allein gestellt wird es der Einzelne in Zukunft schwer haben, denn die Aufgabenstellungen sind komplex, nehmen Sie Industrie 4.0.“

Für einen gelungenen Ansatz hält Hanschke auch die ausgeprägte Dialogbereitschaft im Rahmen des Südniedersachsenprogramms. Insbesondere auf die Zusammenarbeit mit dem dort verankerten Südniedersachsen-InnovationsCampus freut sich Hanschke. Auch weitere Anknüpfungspunkte könnten sich zwischen dem Südniedersachsenprogramm und dem Innovationsnetzwerk Niedersachsen ergeben.

Von Sven Grünewald

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