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Investitionen in Göttingen

Sartorius AG Investitionen in Göttingen

Mit einem kräftigen Plus bei Umsatz und Ertrag hat der Sartorius-Konzern das Geschäftsjahr 2010 abgeschlossen. Auch für das Jahr 2011 haben sich die Göttinger viel vorgenommen. 20 Mio. Euro sollen allein in Göttingen investiert werden.

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Zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2010: Dr. Joachim Kreuzburg, Vorstandsvorsitzender der Sartorius AG.

Quelle: Heller

Es macht ihm Spaß, über die guten Zahlen des vergangenen Jahres zu sprechen, sagt Joachim Kreuzburg. Der Vorstandsvorsitzende der Sartorius AG berichtet von gestiegenen Umsätzen (+9,5%) und höheren Erträgen (+40,4%), von Wachstum im Konzern, in den Sparten Biotechnologie und Mechatronik, in allen Regionen der Welt. Profitabel sei das Unternehmen, dessen Gewinn je Aktie von 1,22 (2009) auf 2,29 Euro (+87,7%) gestiegen ist. Die Umsatzrendite beziffert der Konzernchef mit 13,0 Prozent. Tendenz steigend. Der Nettogewinn wurde um 87,7 Prozent auf 39 Mio. Euro verbessert.

„Die Konzernziele haben wir erreicht und teilweise übertroffen“, zieht Kreuzburg Bilanz und kündigt für das laufende Geschäftsjahr Investitionen in Millionenhöhe an. Rund 50 Mio. Euro sollen an den Standorten weltweit investiert werden, 20 Mio. Euro davon in Göttingen. Am Stammsitz entsteht ein Neubau für die Membranproduktion. Auf dem Gelände zwischen Otto-Brenner-Straße und August-Spindler-Straße sollen zusätzliche Ziehmaschinen installiert werden und die Membranproduktion etwa aus Yauco (Puerto Rico) übernommen werden. In acht Wochen, so schätzt Kreuzburg, rollen die Bagger in Göttingen an. Das Filterwerk in Puerto Rico wird 2011 für 10 Mio. Euro erweitert und modernisiert. 10 Mio. Euro fließen in die Produktionsstätte für Bioreaktoren in Guxhagen.

2011 will der Konzern organisch um 6 bis 8 Prozent wachsen, die Ergebnismarge soll 14 Prozent erreichen. Kreuzburg schließt zudem nicht aus, dass in den kommenden Jahren eine Akquisition auch der Größenordnung Stedim erfolgen könnte. Angebote gebe es laufend. „Wir schaffen Strukturen, die uns auch mittel- und langfristig weiteres Wachstum erlauben“, kündigt er an.

So ist die Umwandlung des Konzerns in eine Managementholding geplant. Mit Zustimmung der Aktionäre soll das in der AG betriebene operative Geschäft der Mechatronik künftig unterhalb der Holding-ebene in einer eigenen Gesellschaft, der Sartorius Mechatronik GmbH, organisiert werden. Weiter ist die spartenübergreifende Verzahnung des Laborgeschäfts geplant. Hier will Sartorius den Umsatz in den kommenden fünf bis zehn Jahren auf 200 Mio. Euro verdoppeln.

42 Mio. Euro (+6,2%) hat der Labor- und Prozesstechnologie-Anbieter 2010 in Forschung und Entwicklung investiert. Im laufenden Geschäftsjahr sollen es 45 Mio. Euro sein. 75 bis 80 Prozent davon entfallen auf den Forschungsstandort Göttingen, verrät Kreuzburg.

Vorstand und Aufsichtsrat wollen der Hauptversammlung am 20. April in Göttingen die Anhebung der Dividende auf 0,62 Euro je Vorzugsaktie (Vorjahr 0,42 Euro) und 0,60 Euro je Stammaktie (0,40) vorschlagen. Damit erhöht sich die Ausschüttungssumme gegenüber dem Vorjahr um 48,8 Prozent.

Sartorius-Zahlen
Der Sartorius-Konzern schließt das Geschäftsjahr 2010 mit einem Umsatz von 659,3 Mio. Euro (+9,5%), Biotechnologie: 432,6 Mio. Euro (+8,0%), Mechatronik: 226,7 Mio. Euro (+12,4%). D as EBITA: 85,5 Mio. Euro (+40,4%), Biotechnologie: 70,2 Mio. Euro (+16,6%), Mechatronik: 15,3 Mio. Euro. Auftragseingang: 681,1 Mio. Euro (+10,7%); Cashflow: 96 Mio. Euro; Nettoverschuldung: 196,9 Mio. Euro (Vorjahresstand 224,7 Mio. E uro). Im Konzern sind 4515 Menschen weltweit beschäftigt (+4,4%), davon in Deutschland 2074 (+3,1%), davon in Göttingen inklusive der Auszubildenden 1733 (+4,5%).
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