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Investitionen in die regionale Netzinfrastruktur

In die Zukunft gedacht Investitionen in die regionale Netzinfrastruktur

85 Mio. Euro – so viel investiert die EnergieNetz Mitte, eine Tochter des Energieversorgers EAM, in die Infrastruktur des Erdgas- und Stromnetzes im EAM-Netzgebiet. Das sind 15 Mio. Euro mehr als 2014.

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Ausbau der Stromnetz-Infrastruktur: Unter anderem wird in Drammetal ein neues Umspannwerk gebaut.

Quelle: EF

Göttingen. „Die zusätzlichen Netzinvestitionen sind zu einem erheblichen Teil mit den erforderlichen Netzausbauten und -verstärkungen begründet“, erklärt Burkhard Schmidt von der EAM das große Plus. „Diese sind für den Anschluss der stetig wachsenden Zahl von Anlagen zur Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien erforderlich.“

Nach Göttingen fließen davon etwa 10 Mio. Euro – 4,3 Mio. Euro in den Kreis und 5,7 Mio. Euro in das Stadtgebiet. Bei den geplanten Investitionen handelt es sich um Routinemaßnahmen für die Unterhaltung, Modernisierung, Erneuerung und Erweiterung von Netzanlagen sowie um Sonderinvestitionen. Größter Einzelposten dabei: der Neubau eines Umspannwerks in Drammetal mit 2,9 Mio. Euro. Die Planungen für den Neubau sind bereits abgeschlossen, die Fertigstellung ist noch für 2015 geplant.

Hintergrund ist eine erfreuliche Entwicklung: Aufgrund der stetig wachsenden Stromeinspeisung aus erneuerbaren Energien und um die neuen Windparks, etwa Berlepsch und Jühnde, an das Stromnetz anschließen zu können, wurde die Schaffung des zusätzlichen Netzknotenpunktes in Drammetal erforderlich.

Der Landkreis Göttingen einschließlich der Stadt Göttingen generiert bereits 22,2 Prozent seines Bedarfs selbst, im Landkreis Northeim sind es nach Angaben der EAM 41,7 Prozent (Stand 2013). Das Niedersächsische Umweltministerium sieht für gesamt Niedersachsen die Produktion von erneuerbaren Energien bei 39% des Gesamtenergieverbrauchs (Stand 2012), knapp 70 Prozent davon werden aus Windenergie gewonnen. Da der Trend zu mehr Energie aus erneuerbaren Quellen geht, sind zukünftig weitere Anpassungen auch der regionalen Netzinfrastruktur nicht ausgeschlossen. „Es ist durchaus möglich, dass wir noch einen weiteren Netzknotenpunkt bauen“, so Schmidt.

Weitere Schwerpunkte des Investitionsprogramms der EnergieNetz Mitte sind unter anderem die Modernisierung von 20.000 Volt-Schaltanlagen wie beispielsweise im Umspannwerk Weende mit 1,3 Mio. Euro und die Erneuerung einer 110.000 Volt-Kabelstrecke. Hinzu kommen viele kleinere Projekte wie in den Ortschaften Rollshausen und Germershausen, wo die Erneuerung von Niederspannungskabeln und Hausanschlüssen geplant ist.

Übergeordnetes Ziel der Investitionen ist, das hohe Maß an Versorgungssicherheit aufrechtzuerhalten. „Die Bundesnetzagentur hat der EnergieNetz Mitte im Stromnetzbetrieb aktuell einen Effizienzwert von 100 Prozent bestätigt“, so Burkhard Schmidt. „Bei den statistischen Ausfallzeiten liegt die EnergieNetz Mitte um 44 Prozent unter dem aktuellen Referenzwert der Bundesnetzagentur für alle Stromnetzbetreiber in Deutschland und belegt damit einen Spitzenplatz bei der Versorgungsqualität.“

Von Sven Grünewald

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