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Isophon Glas will in Hann. Münden 8 Millionen Euro investieren

Raum für Wachstum Isophon Glas will in Hann. Münden 8 Millionen Euro investieren

Erfolg benötigt Platz. Diese Erfahrung hat die Unternehmerfamilie um Torsten und Sylvia Bold sowie Dieter und Dorothea Bold gemacht. An Aufträgen mangelt es der Mündener Isophon Glas GmbH nicht – dafür macht die Lagerkapazität mittlerweile Probleme. Ein Investitionspaket von 8 Mio. Euro soll den Betrieb nun in größere Bahnen führen.

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Isophon fertigt Gläser für unterschiedliche Anwendungen.

Quelle: EF

Hann. Münden. „Das Investitionspaket ist auf die kommenden Jahre ausgerichtet“, sagt Sylvia Bold. Das Geld wird auch in die Fertigungshalle fließen, deren Größe sich fast verdoppeln werde. Ferner soll der Zuschnitt-Bereich des Glas-Herstellers weiter vergrößert werden. Die Glasbearbeitung wird zudem von einem Roboter profitieren, der speziell auf die Anforderungen des Betriebs programmiert werde. „So etwas gibt es auf dieser Welt nicht“, sagt Bold. Der Roboter wurde von einem Entwickler aus der Automobilindustrie in Zusammenarbeit mit Isophon konzipiert.

Mehr Aufträge bedeuten auch  eine Mehrbelastung für die Zulieferung. „Das, was wir herstellen, müssen wir auch ausliefern“, sagt Bold.  Deshalb wird das Unternehmen auch seinen Fuhrpark vergrößern. Momentan sei aber insbesondere der Platzmangel das akute Problem. Torsten Bold geht von 25 bis 30 Personenstunden pro Tag aus, die für das Umsortieren des Lagers  benötigt werden. Mit der Vergrößerung sollen logistische Probleme der Vergangenheit angehören.

12 Prozent der Investitionskosten dieses Maßnahmenkatalogs werden vom Land Niedersachsen getragen. Das sei nur möglich gewesen, weil „die Sparkasse Münden uns ihr Vertrauen ausgesprochen hat“, freut sich Bold. Auch der Landtagsabgeordnete Ronald Schminke (SPD) habe sich für das Projektpaket eingesetzt.

Isophon wurde 1979 gegründet und beschäftigt mittlerweile rund 100 Mitarbeiter. Das Unternehmen im Mündener Ortsteil Gimte fertigt Isolier- und Sicherheitsglas für unterschiedliche Anwendungsbereiche wie Wärmeschutz, Schallschutz, oder Sonnenschutz, auch in Kombination mit Sicherheitsglas. Im Januar 2012 wurde eine der weltweit größten Isolierglaslinien installiert, die die vollautomatische Produktion von Isoliergläsern bis zu einer Länge von zwölf Metern ermöglicht.

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