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KWS-Eigner stimmen Umwandlung in Societas Europaea zu

Saatzüchter werden europäisch KWS-Eigner stimmen Umwandlung in Societas Europaea zu

Die Aktionäre der KWS Saat AG haben gestern in Einbeck wichtige Entscheidungen getroffen. Die Hauptversammlung hat die Umwandlung der AG in eine Europäische Gesellschaft SE beschlossen. Das, so erläuterte Vorstand Eva Kienle, werde auf dem Weg des Formwechsels geschehen und habe weder für die Aktionäre, noch für Vorstände und Aufsichtsräte Folgen.

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Verabschiedet sich von den Aktionären: Vorstandssprecher Philip von dem Bussche.

Quelle: EF

Einbeck. Die Börsennotierungen blieben unverändert, versicherte Kienle und nannte den Grund für die Umwandlung: das weitere Wachstum des Saatzüchters.

Eine Societas Europaea biete die Chance, sich als internationales Unternehmen zu positionieren, grenzüberschreitende Maßnahmen wie Gesellschaftsgründungen zu erleichtern und ein Modell für die Einbeziehung der Mitarbeiter – zwei Drittel der KWS-Beschäftigten sind im Ausland tätig – zu entwickeln, betonte der Aufsichtsratsvorsitzende Andreas Büchting.

Die KWS, unter den Saatzüchtern weltweit die Nummer 5, zahlt ihren Eignern eine Dividende von 3 Euro je Aktie. Die Zahlung erfolgt auf Vorjahresniveau, obwohl das Betriebsergebnis im Geschäftsjahr 2013/2014 um 14 Mio. Euro (-9%) auf 138 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist.

Wechselkursverluste (9 Mio. Euro), geplante Erhöhung der Kosten für Vertrieb, Forschung und Entwicklung um 20 Mio. Euro sowie außerordentliche Ergebnisbelastungen wie nachträgliche Grundsteuern seien ursächlich für den geschrumpften Ertrag.

Auswirkungen auf das Geschäft mit Russland und der Ukraine (zusammen 50 Mio. Euro Umsatz) erwartet die KWS erst im Frühjahr. Die Talfahrt des Rubels mit negativen Folgen für die Landwirte könnte 2015 negativ zu Buche schlagen. Einen Exportstop bei Saatgut indes gebe es nicht. Außerdem produziert KWS in den Länder selbst – mit 100 Beschäftigten in der Ukraine und 70 Mitarbeitern in Russland.

Bevor Vorstandssprecher Philip von dem Bussche (64) zum 31. Dezember sein Amt an Vorstand Hagen Duenbostel (45) abgibt, stellte er nach fünf Jahren Aufsichtsrat und neun Jahren Vorstandstätigkeit klar:  „Ich bereue keinen einzigen Tag bei der KWS.“ Duenbostel prognostizierte für das laufende Geschäftsjahr 2014/2015 (bis 30. Juni) einen fünf-prozentigen Umsatzzuwachs in der KWS-Gruppe bei einer EBIT-Marge von „mindestens 10 Prozent“.

Umsatz: 1,2 Mrd. Euro, Betriebsergebnis (EBIT) 138,4 Mio. Euro, Jahresüberschuss 803 Mio. Euro, Cash Flow 61 Mio. Euro, Eigenkapital 637,8 Mio. Euro (Quote: 50,5%), Eigenkapitalrendite 12,8 Prozent, Investitionen 82,6 Mio. Euro, Bilanzsume 1,3 Mrd. Euro. 4847 (+9%) Mitarbeiter zählt die KWS weltweit, 1763 in Deutschland. Die Mitarbeiter in der Einbecker Zentrale kommen aus 32 Ländern.
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