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KWS Saat AG erhöht Ausgaben für F&E

Forschungsaufwand belastet Gewinn KWS Saat AG erhöht Ausgaben für F&E

Die KWS Saat AG hat im Geschäftsjahr 2013/2014 mehr Umsatz gemacht, aber weniger Gewinn erzielt.

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Quelle: Archivfoto

Einbeck. Den Rückgang des Betriebsergebnisses (Gewinn vor Zinsen und Steuern) von 152 Mio. Euro im Vorjahr auf 138,4 Mio. Euro begründet der Vorstand mit gestiegenen Aufwendungen für Produktentwicklungen und Vertrieb (22 Mio. Euro), aber auch mit Währungseffekten, die mit 4 Mio. Euro negativ zu Buche geschlagen seien. Auch beim Jahresüberschuss mussten die Einbecker Saatzüchter Einbußen hinnehmen.

Er verminderte sich im Berichtsjahr von 92,3 auf 80,3 Mio. Euro. Dennoch, so kündigte Vorstandssprecher Philip von dem Busssche auf der gestrigen Bilanzpressekonferenz in Frankfurt an, werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung (18. Dezember) eine Dividende auf Vorjahresniveau in Höhe von 3,00 Euro je Aktie vorschlagen.

Den Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) wollen die Einbecker weiter ausbauen. Im Berichtsjahr habe man die Ausgaben für Forschungsaktivitäten um sechs Prozent auf 148 Mio. Euro erhöht. Die F&E-Quote in Relation zum Umsatz bezifferte der Vorstand mit 12,6 Prozent (Vorjahr 12,2). 1836 KWS-Beschäftigten seien im Bereich  F&E tätig. Tendenz steigend. Über alle Fruchtarten hinweg habe die KWS im Geschäftsjahr  2013/2014 336 Vertriebsgenehmigungen für neue Sorten erhalten, so von dem Bussche.

Die Umsatzerlöse in den einzelnen Segmenten: Mais 714,9 Mio. Euro (+1,9% ), Zuckerrüben 351,1 Mio. Euro (+ 6,8 %), Getreide 107,3 Mio. Euro (-3,9%).

Im laufenden Geschäftsjahr will das Unternehmen 5 bis 10 Prozent beim Umsatz zulegen. Saatgutaufbereitungen in Nordamerika und Osteuropa sollen ausgebaut werden ebenso Forschungseinrichtungen in der Einbeck Zentrale. Der Aufbau eines neuen Forschungszentrums in St. Louis, USA, werde fortgesetzt. 300 neue Arbeitsplätze sollen entstehen.

KWS Saat AG

Die Einbecker KWS Saat AG erzielte im Geschäftsjahr 2013/2014 einen Umsatz von 1,178 Mrd. Euro (+2,7%). Das Unternehmen erwirtschaftete ein Betriebsergebnis (EBIT) von 138,4 (152,1) Mio. Euro. Der Jahresüberschuss verminderte sich auf 80,3 Mio. Euro (92,3).

Die Bilanzsumme stieg leicht  um 3,6 Prozent auf 1,262,8 Mrd. Euro. Das Eigenkapital verminderte sich um 1,8 Prozent auf 637,8 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote liegt bei 50,5 Prozent (Vorjahr 53,3%). Die KWS-Gruppe beschäftigt 5200 Mitarbeiter weltweit.

Die KWS Saat AG im Netz: kws.de

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