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Kappa aus Klein Lengden liefert Kamera für Konzeptfahrzeug

Genfer Autosalon Kappa aus Klein Lengden liefert Kamera für Konzeptfahrzeug

Auf dem Weg ins Büro auch im Auto keine Zeit zu verlieren – das ist ein Traum für viele Unternehmer. Während ihr Wagen sie von Hamburg nach München kutschiert, arbeiten sie an wichtigen Geschäftsideen. Mit dem Konzeptfahrzeug „Budii“ hat die Schweizer Firma Rinspeed einen ersten Schritt in diese Richtung getan. Mit im Boot ist Kappa optronics aus Klein Lengden.

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Die hochsensible Kamera von Kappa ist am Autodach montiert.

Quelle: EF

Klein Lengden/Genf. Der Kameraentwickler und -produzent hat die „Augen“ für das Konzeptfahrzeug geliefert. Auf dem Genfer Autosalon begleitet Kappa-Geschäftsführer Hubertus Dornieden die Präsentation. Am Donnerstag, 5. März, wird die Automesse eröffnet.

Jeder Airbus A 308 ist laut Kappa-Chef Jürgen Haese mit drei Kameras seiner Firma unterwegs. Erste Gehversuche in der Autoindustrie habe das Unternehmen vor sechs Jahren im Auftrag von Volkswagen (VW) gemacht. Der Wolfsburger Autohersteller habe den digitalen Außenspiegel zur Energieeinsparung in Auftrag gegeben. Ohne Spiegel ist der Luftwiderstand geringer. Für seine Erfindung wurde der Gleichener  Betrieb mit jetzt 124 Arbeitskräften 2012 mit dem Innovationspreis des Landkreises Göttingen für Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern ausgezeichnet. Eine Kleinserie des Ein-Liter-Autos VW XL1 mit dem digitalen Außenspiegel wurde 2013 in Auftrag gegeben. Doch der Spiegel setzte sich nicht durch. „Zu teuer“, ist Haeses Vermutung.

J. Haese. EF

Quelle:

Mit vielen Automobilherstellern ist die Gleichener Firma für visionäre Kameratechnik seit dem ersten Sehversuch im Gespräch. Die Zusammenarbeit mit der Ideenschmiede Rinspeed aus der Schweiz habe sich vor etwa einem Jahr ergeben. Das Ergebnis steht jetzt auf der Genfer Fahrzeugmesse: der Budii, der auch ohne Fahrer unterwegs ist. Die Daten für das autonome Fahren liefert das ausfahrbare Trackview Teleskop auf dem Autodach. Integriert ist ein Laserscanner für die Tiefeninformation. Von Kappa stammt das Kameramodul.

Die Anforderungen an eine Kamera, die das Auge des Fahrers ersetzen kann, sind hoch: „Die spezifischen Lichtverhältnisse im Straßenverkehr sind hochkomplex“, heißt es im Katalog zum Konzeptfahrzeug. „Störende optische Frequenzen wie gepulstes Licht, Spitzlichter und Sonnentiefstand“, das alles müsse die Kamera meistern.  Auch für extremes Wetter und die Waschanlage sei die Fahrzeug-Kamera gewappnet. Nicht gewappnet ist sie bislang für ethische und rechtliche Fragen. Die müssen laut Haese geklärt sein, bis aus dem Traum vom autonomen Fahren tatsächlich Wirklichkeit werden kann.

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