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Kiosk mit Bildschirmen, Vitrinen und Plakaten

Pächter für mobilen Pavillon Kiosk mit Bildschirmen, Vitrinen und Plakaten

Der bewegliche Zeitungskiosk, den das Göttinger Pressehaus Tonollo vor rund 50 Jahren kaufte und anschließend Jahrzehnte lang an verschiedenen Standorten in der Weender Straße betrieb, wurde am Mittwochabend einer neuen Bestimmung übergeben.

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Hightech mit Dachbegrünung: Peter Linke (rechts) und Wolfgang Tonollo stellen den Göttinger Informationspavillon vor.

Quelle: Heller

Der Kiosk heißt künftig Göttinger Informationspavillon (GIP) und will Unternehmen die Möglichkeit bieten, ihre Produkte zentral auszustellen. Organisationen und Privatpersonen sollen die Gelegenheit erhalten, Anliegen oder Ideen jeglicher Art zu präsentieren, und zwar in digitaler Form, als Plakat oder als Ausstellung in kleinen mietbaren Vitrinen.

Betreiber der GIP ist die Göttinger Firma Digitales Stadtfenster, die ihren Sitz in dem runden Gebäude mit dem Kegeldach („Zipfelmütze“) auf dem Bahnhofsplatz hat. Digitales Stadtfenster hat das computergesteuerte Informationssystem entwickelt, welches auf den Flachbildschirmen in den Göttinger Stadtbussen läuft.

Der Pavillon, der seinen Standort unmittelbar vor dem Karstadt-Sporthaus in der Weender Straße hat, „war als Kiosk zu klein geworden“, berichtet Wolfgang Tonollo, Geschäftsführender Gesellschafter der Tonollo-Gruppe. Also habe man nach einer neuen Bestimmung für das Häuschen gesucht. „Über 100 Bewerber mit den unterschiedlichsten Ideen meldeten sich.“ Das Digitale Stadtfenster habe schließlich das beste Konzept vorgelegt, berichtet Tonollo, und bekam den Zuschlag. Wie der Geschäftsführer von Digitales Stadtfenster, Peter Linke, bei der offiziellen Präsentation am Mittwochabend sagte, werde mit der Weiterbenutzung des Pavillons ein Stück Stadtgeschichte fortgeschrieben.

„Früher wurde hier bedrucktes Papier verkauft, heute stehen hier vor allem Bildschirme. Was bleibt, ist, dass der Pavillon der Informationsvermittlung dient.“ Wer sich im Pavillon präsentieren möchte, zahlt pro Monat 75 Euro. Das Angebot nutzen bisher vor allem Innenstadtgeschäfte, erklärt Linke. So präsentierten sich unter anderem Merz Klaviere, das Atelier SilberStein, der Antiquitätenladen Zeitzeug und das Blumengeschäft Blattwerk.

Von Hauke Rudolph

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Pressehaus Tonollo

„Ganz toll“, schwärmt Elisabeth Gürpinar. Ihr Blick schweift durch das Pressehaus Tonollo, das umgebaut, modernisiert und neu strukturiert ist. Sie und ihr Mann Nikat Gürpinar, der bequem mit dem Rollstuhl durch den Laden rollt, sind Stammkunden in der Weender Straße 44.

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