Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Kohlmann Medienkontor entwickelt App für Rinderzüchter

Richtigen Bullen finden Kohlmann Medienkontor entwickelt App für Rinderzüchter

Das Kohlmann Medienkontor aus Bad Lauterberg hat mit Unterstützung der NBank-Innovationsförderung eine App für Rinderzüchter entwickelt. Damit lässt sich die Auswahl das fortwährend aktualisierten Angebots an Zuchtbullen beschleunigen.

Voriger Artikel
Göttinger Mahr GmbH mit Niederlassung in Brasilien
Nächster Artikel
Herbapack aus Kirchgandern verdoppelt seine Fläche

App-Entwickler Peter Panzer.

Quelle: Rudolph

Bad Lauterberg. Rinderzüchter, sollte man meinen, sind konservative Menschen, der Scholle verbunden, dem Althergebrachten verhaftet.

Doch Margret Freund-Breuer weiß es besser: „Heute sind viele Landwirte studierte Agrar-Wissenschaftler, ihre Höfe sind moderne Wirtschaftsunternehmen.“ Und darum kam die Geschäftsführerin des Kohlmann Medienkontors – das aus dem 1997 eingestellten Bad Lauterberger Tageblatt hervorgegangen ist und dessen wichtigstes Standbein der Druck von Tierzucht-Verbandszeitschriften darstellt – auf die Idee, etwas ganz Neues, Innovatives zu entwickeln: eine App für Rinderzüchter.

Mit deren Hilfe Zuchtbetriebe die für sie passenden Bullen auswählen können. Das lief bisher nur über einen Katalog – und geht natürlich immer noch so. Aber das Durchblättern sei um ein Vielfaches aufwendiger als die digitale Suche, betont Freund-Breuer. Mit der App lasse sich also eine Menge Zeit sparen.

Und noch einen Vorteil hat die kleine mobile Suchapplikation gegenüber dem Wälzer aus Papier: Der ist statisch – einmal gedruckt, lässt er sich nicht mehr verändern. Die App aus dem Harz dagegen schon, denn sie hat den direkten Draht in die Cloud und kann daher von ihren Machern regelmäßig mit neuen Informationen gefüttert werden, so dass sich die Züchter stets auf dem aktuellsten Stand befinden. Knapp 7000 nutzen die App bereits.

„Super“, freut sich Freund-Breuer, „das übertrifft unsere Erwartungen.“ Die Nutzung ist für die Züchter übrigens umsonst – Geld bekommt das Kohlmann Medienkontor von den Zuchtverbänden und zwar dafür, dass sie in die App aufgenommen werden.    

Die NBank übernimmt bis zu 45 Prozent der Kosten eines von ihr geförderten Projekts, die Höchstsumme liegt bei 100000 Euro. Das Kohlmann Medienkontor bekam 71000 Euro bewilligt, hat die Summe jedoch nicht vollständig abgerufen, wie Freund-Breuer sagt: „Wir sind mit der Entwicklung schneller vorangekommen, als erwartet.“

Entscheidend  an dieser Entwicklung beteiligt war Peter Panzer – sein Arbeitsplatz wurde mit dem Geld der NBank teilweise finanziert. Genau wie der Ausbildungsplatz eines angehenden Fachinformatikers sowie der Kauf von vielen Smartphones und iPads, der notwendig war, um zu prüfen, ob die App auf ihnen funktioniert.

Bei der Entwicklung habe das Unternehmen viel innerbetriebliche Grundlagenforschung betrieben, die es zur Entwicklung weiterer Apps für gewerbliche Kunden nutzen wolle, so Freund-Breuer. Die Förderung durch die NBank zahle sich also auch langfristig aus, wie die Geschäftsfrau betont.

Von Hauke Rudolph

Voriger Artikel
Nächster Artikel
DAX
Chart
DAX 10.529,50 +0,15%
TecDAX 1.687,00 +0,03%
EUR/USD 1,0673 ±0,00%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. TELEKOM 14,69 +0,71%
BAYER 87,21 +0,71%
HEID. CEMENT 83,50 +0,67%
DT. BANK 14,73 -1,98%
VOLKSWAGEN VZ 118,37 -0,71%
LUFTHANSA 12,14 -0,50%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Bakersteel Global AF 166,72%
Structured Solutio AF 154,79%
Stabilitas PACIFIC AF 142,96%
AXA IM Fixed Incom RF 139,36%
Polar Capital Fund AF 103,07%

mehr

Wirtschaft Rubriken
Rubriken Wirtschaft Göttingen und die Welt