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„Kostbares Südniedersachsen“

Erzeugerverband initiiert Regionalmarke „Kostbares Südniedersachsen“

„Kostbares Südniedersachsen“ nennt sich die neue Marke, die der Regionale Erzeugerverband Südniedersachsen geschaffen hat. Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) überreichte Freitag den ersten 27 Firmen ihre Zertifikate.

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Von 61 Verbandsmitgliedern darf die Hälfte bereits die neue Marke führen: Firmenvertreter mit ihren Urkunden.foto: Wenzel

Quelle: Harald Wenzel

Lütgenrode. „Regionalmarken heben Produkte aus der Anonymität billiger Massenware heraus“, lobte Meyer die Initiative vor mehr als 100 Zuhörern. Die Verbraucher schätzten Produkte aus ihrer Region, ergänzte Siegfried Kappey, der Vorsitzende des Verbands. In Zeiten von Lebensmittelskandalen würden sich die Bürger auf Werte wie Ehrlichkeit, Vertrauen und die „Verbundenheit mit der heimatlichen Scholle“ zurückbesinnen. Von einem „hohen Wachstumspotenzial“ sprach der Minister. Verbraucher schätzten Regionalität mehr als Tierschutz oder Bioqualität. Das Land, aber auch die Europäische Union wollten die Regionalität stärken und stellten dafür Fördermittel zur Verfügung.

Die Marke Kostbares Südniedersachsen, so Kappey, dürften nur Betriebe führen, deren Produkte aus tatsächlich aus der Region stammten. Da gebe es „viel Schmu“, bestätigte Meyer. Die zertifizierten Betriebe, so Kappey, ständen für handwerkliche Produktion, Transparenz und den Willen zur Zusammenarbeit. Ein unabhängiger Qualitätsausschuss prüfe das.

Kappeys Stellvertreterin, Christiane Teerling, erinnerte an die Anfänge der Initiavite vor einem Jahr. Auf Anregung von Kappey habe die Wirtschaftsförderung des Landkreises Northeim zu einem ersten Treffen eingeladen. Acht Personen seien gekommen. 16 Bürger hätten den Verband im März gegründet. Ihm gehörten mittlerweile 61 Firmen an. Mehr als die Hälfte davon stammten aus dem Landkreis Northeim, freute sich Northeims Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

Das Logo der neuen Marke, so Teerling, habe die Form einer Raute. Das erinnere an einen Diamanten. Farben deuteten die Flüsse und Berge der Region zwischen Weser, Harz und Solling an. Goldgelb strahle ihm Hintergrund die Sonne. Der Verband sei im Internet bereits mit einer Facebook-Seite präsent. Eine Homepage werde Anfang Dezember freigeschaltet.

Weitere Regionalmarken im südlichen Niedersachsen sind „Echt! Solling-Vogler-Region“ oder „Typisch Harz“.

Markenträger

Die ersten Firmen, die die neue Regionalmarke „Kostbares Südniedersachsen“ führen dürfen, sind die Bäckereien Binnewies und Brieske, Bauerncafé Sprengel, Beckers Bester, Einbecker Brauhaus, Einbecker Senfmühle, Forellenhof Leinetal, Getreidemühle Erich Sack, Göttinger Müsli Company, Herborts Hofladen, Highland-Cattle-Zucht Rüdiger Wille, Hof Schlegel, Kaffeelino Kaffeerösterei, Kaffeemanufaktur Schnibbe, die landwirtschaftlichen Betriebe Andreas Baymann, Dirk Dolle und Jens Timmermann Familienfleischerei Landwohl/Christian Koithahn, Mühlengut Voldagsen, Obstbau Wedemeier, Rittergut Meinbrexen, Schäfers Hofladen, Thermalsole Sülbeck, Verlag Jörg Mitzkat, Waldpädagogikzentrum Göttingen/Regionales Umweltbildungszentrum Reinhausen, Weserbergland-Spirituosen und Wiebkes Milchhaus/Eis und Hofladen.

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