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Das Kommunikations-Experiment

„Kreativ Challenge“ in Göttingen Das Kommunikations-Experiment

Gründer, Kreative und erfahrene Unternehmer zusammenzubringen, um praktische Probleme zu lösen – das war der Ansatz des ersten „Kreativ Challenge“. Ausgerichtet haben ihn die Netzwerke Startup Göttingen, Stellwerk Göttingen und die Göttinger Wirtschaftsförderung GWG.

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Quelle: HW

Göttingen. „Diese Veranstaltung ist ein Experiment“, machte Philip Mertes, Vorstand des Startup Göttingen e.V., gleich zu Beginn deutlich. Wie entstehen Ideen? Wie lassen sich neue Perspektiven für Lösungen alltäglicher Geschäftsprobleme finden? Aus ihrem gegenseitigen Austausch entwickelten Stellwerk, GWG und Startup Göttingen selbst eine Idee: Kreativwirtschaftlich Tätige, die sich bei Stellwerk sammeln, sollten mit Gründern, die Startup Göttingen anspricht, und erfahrenen Unternehmern, zu denen die GWG den direktesten Draht hat, zusammentreffen.

Rund 50 Anmeldungen gab es im Vorfeld, knapp 50 Besucher kamen. Gründer und Kreativschaffende hielten sich etwa die Waage, Unternehmer waren etwas schwächer vertreten, schätzte Ulrich Drees, Vorstand von Stellwerk. Gute Erfahrungen mit so einem Format hatte Drees schon einmal in Duderstadt gemacht. Offen war, ob das Ziel, sich locker auszutauschen, Anliegen zu besprechen und Fragen oder Problemstellungen zu entwickeln oder zu diskutieren, aufgehen würde. Es zeigte sich: ja, es klappt.

Die Besucher waren bunt gemischt, so kam etwa auch das Studentenwerk Göttingen in Person von Peter Hurlemann. „Unsere Kunden sind Studenten und da sollte man wissen, wo Trends hingehen.“ Axel Schrader der Baufirma Grünewald aus Scheden kam, „um Kontakt zu quer und kreativ denkenden Menschen aus der Region zu bekommen und eine andere Perspektive auf das zubekommen, was ich in meiner Firma umzusetzen versuche“. Speziell für die neue Lehm-Deckenheiz-Platte erhoffte er sich Ideen, wie man die Neuentwicklung anschaulich und überzeugend dem Kunden kommunizieren kann.

15 verschiedene Fragestellungen wurden entwofen, es wurde online abgestimmt, zehn kamen in die Endrunde, nur zwei konnten gewinnen. Auf den ersten Platz wurde schließlich Annemarie Schnee von SuppKultur gewählt mit der Frage: „Wie mache ich Kommunikation lecker?“ – sprich wie sich die eigene Begeisterung der Essenszubereitung in der Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern widerspiegeln kann. Damit gewann sie die Teilnahme an einem Design Thinking Workshop.

Auf den zweiten Platz wurden die beiden Gründer des neusten Göttinger  Carsharing-Anbieters YourCar gewählt, die sich fragten, wie man Menschen dazu bringen kann, auf ihr Auto zu verzichten. Stellwerk wird dazu nun eine Mappe mit kreativen Vorschlägen erarbeiten.

Mertes’ erster Eindruck nach Ende des Pilotwettbewerbs: „Es war ein Test, aber wenn ich mir die Resonanz anschaue, dann sollte diese Veranstaltung wiederholt werden.“

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