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Was ist ein Gourmetlöffel?

Kreismeisterschaft der Gastro-Berufe Was ist ein Gourmetlöffel?

Ein perfekter Restaurant- oder Hotelaufenthalt fußt auf dem Zusammenspiel von Ambiente, Service und Küche. Seit etwa 30 Jahren messen sich Auszubildende der drei Gastro-Berufe jährlich in den BBS III Ritterplan. Das Motto in diesem Jahr: „Gastronomie 4.0 – innovative Konzepte für die Zukunft“.

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Die Auszubildenden der drei Gastronomie-Berufe, die sich im Vorfeld der Meisterschaft in einem Vorentscheid an der BBS II durchgesetzt hatten, hatten in den Räumen der BBS II anspruchsvolle Aufgaben zu erfüllen.

Quelle: Hartwig

Göttingen. Die Messlatte für die angehenden Hotel- und Restaurantfachleute sowie Köche lag hoch, denn die Aufgabenstellungen waren denen der Landesmeisterschaft angepasst. Wer es im Kreisentscheid geschafft hat, nimmt Mitte März 2017 an der Landesmeisterschaft in Göttingen statt – und, bei weiterem Erfolg, winkt die Deutsche Meisterschaft im Sommer 2017 in Bonn.

Die Auszubildenden der drei Gastronomie-Berufe, die sich im Vorfeld der Meisterschaft in einem Vorentscheid an der BBS III durchgesetzt hatten, hatten in den Räumen der BBS anspruchsvolle Aufgaben zu erfüllen. Zunächst gingen die Hotelfachkräfte an den Start. Sie hatten gleich zu Beginn ein Abreisezimmer auf Bezugsfähigkeit zu kontrollieren. Weiter ging es beispielsweise mit Materialkunde im Housekeeping, Arbeiten am Empfang, dem Eindecken eines Vier-Personen-Tischs sowie Bankettservice unter Beachtung der Serviceregeln.

Ähnlich bei den Restaurantfachkräften: Hier reichten die Aufgaben vom Arbeiten am Tisch des Gastes über das Erkennen eines Gourmetlöffels, das Lösen von Theorieaufgaben bis hin zum Eindecken eines Fünf-Personen-Tischs. Dass beide Berufe Hand in Hand arbeiten, wurde im Laufe des Tages deutlich, der mit dem Servieren der von den Köchen hergestellten Speisen in einem professionellen Bankettservice endete.

„Wir versuchen mit unserer Arbeit an der BBS an das Thema Gastronomie heranzuführen und zu verdeutlichen, dass die Chancen in diesem Berufsfeld sehr gut sind“, sagt Elisabeth Kühne, Abteilungsleiterin Gastronomie. Dass alle Sparten in der Gastronomie Mangelberufe seien, sei eine Herausforderung an die Ausbilder.

Wenig Interesse der Schulabgänger habe zur Folge, dass die Betriebe an Beschäftigungs- und Arbeitszeitmodellen arbeiten und sich Gedanken machen, um als Arbeitgeber interessant zu sein, ergänzt Ullrich Ellwanger, Lehrer für Praxis im Bereich Ernährung an der BBS. „Es bewegt sich etwas in der Gastronomie“, sagt er. Dennoch gebe es weiterhin Schüler, die sich über mangelnde Wertschätzung in ihren Ausbildungsbetrieben beklagen würden. Dort herrsche kein kooperativer Führungsstil, so Ellwanger. Aber nur Betriebe, die sich Gedanken machen ihre Mitarbeiter schätzen, seien erfolgreich am Markt.

Muriel Helmold ist über einen Nebenjob zur Gastronomie gekommen. Jetzt ist die 20-Jährige auf dem besten Weg zur Hotelfachfrau und liebt das Vielfältige und Abwechslungsreiche an ihrer Tätigkeit. Nach der Ausbildung will sie die dreijährige Hotelfachschule an der BBS III zu besuchen. Mit einem erfolgreichen Abschluss wäre sie dann eine staatlich geprüfte Betriebswirtin für das Hotel- und Gaststättengewerbe.

Muriel Helmold.

Quelle: R

Dennis Simonov ist gerne mit Menschen zusammen. Diesen Anspruch erfüllt seine Ausbildung zum Restaurantfachmann. Und: Der Beruf ist nicht eintönig. „Als Restaurantfachmann erlebt man jeden Tag etwas Neues, wenn man mag, auch weltweit.“ Der 21-Jährige möchte nach seiner Ausbildung über eine Weiterbildung die Möglichkeit für eine höhere Position in gehobenen Häusern bekommen.

Dennis Simonov.

Quelle: R

Kreativität und der Umgang mit frischen Lebensmitteln: Aus diesen Gründen hat sich Lena Raabe entschieden, Köchin zu werden. „Dieser Beruf bietet jeden Tag etwas anderes“, sagt die 19-Jährige, die schon früh gemeinsam mit ihrer Mutter gekocht und Kochkurse in der Schule besucht hat. Für die Zukunft kann sie es sich auch vorstellen, auf einem Schiff zu arbeiten.

Lena Raabe.

Quelle: R

Von Markus Hartwig

Die Gewinner:

Hotelfachleute:
1. Platz: Muriel Helmold, Hotel Freigeist Northeim
2. Platz: Maren Wiesehan, Hardenberg Burghotel
3. Platz: Jessica Rieck, Hotel Freizeit In
Restaurantfachleute:
1. Platz: Dennis Simonov, Landgasthof Biewald, Friedland
2. Platz: Pia Hoffmeister, Hotel Rodetal, Bovenden
3. Platz: Kürsat Durmus, Hotel Freizeit In
Köche/Köchinnen
1. Platz: Guiseppe Stomaci, Restaurant Gauss am Theater
2. Platz: Ricardo Blumenthal, Landgasthof Zur Linde, Bilshausen
3. Platz: Carolin Jünemann, Hotel Freizeit In

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