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Kunden in ganz Europa

Silrem Gummitechnik produziert in Mielenhausen Spezialschläuche Kunden in ganz Europa

Die Firma „Silrem Gummitechnik“ beschäftigt nur 22 Mitarbeiter, ist aber ein hochspezialisierter Hersteller von Schläuchen für die Industrie. Hohe Qualität und schnelle Lieferzeiten sind die Grundlagen, auf denen das Geschäftsmodell basiert.

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Silmem Gummitechnik produziert Spezialschläuche für Kunden in ganz Europa.

Quelle: EF

Mielenhausen. „Ja“, sagt Reinhard Ludewig, „es gibt in unserer Nachbarschaft sicherlich Leute, die nicht wissen, was wir hier eigentlich machen“. Das sei jedoch nicht weiter schlimm, so der Silrem-Betriebsleiter weiter, denn alle Kunden hätten ihren Sitz außerhalb der Region. Und zwar in ganz Europa. Dort ist der Nischenhersteller, der seinen Verwaltungssitz in Mielenhausen und seine Produktionsstätte in Reinhardshagen hat, bekannt, und das sowohl im Fachgroßhandel als auch bei den einschlägigen Unternehmen, die Spezialmaschinen, Baugeräte, Kühlanlagen, Schiffe, Ackerbaugeräte sowie Krananlagen produzieren.

Die Herstellung der Industrieschläuche, Kompensatoren und sogenannten Schlauchkrümmer (das sind gebogene Schläuche) geschieht fast ausschließlich in Handarbeit. „Unsere Mitarbeiter sind eher Handwerker als Industriearbeiter“, sagt Bernd Brandes, Geschäftsführer und Gründer von Silrem. Den Beruf des Gummiwerkers gebe es schon lange nicht mehr, so der 65-Jährige, daher hätten die meisten eine andere technische oder handwerkliche Ausbildung. Viele seien schon seit der Gründung im Jahr 1987 im Unternehmen, so Ludewig. Er betont, „dass die langjährigen Mitarbeiter unser höchstes Gut sind“, schließlich daure es bis zu einem Jahr, um einen Neuling einzuarbeiten.

Die Auftragslage sei seit Jahren konstant gut, so Ludewig, mit steigender Tendenz. Die großen Hersteller wie Conti nähmen nur noch Großaufträge an und stellten daher keine Konkurrenz dar - bundesweit gebe es nur zwei Firmen in Süddeutschland, die als Wettbewerber zu betrachten seien.

Rund 50000 Teile produziert Silrem im Jahr, verbraucht dabei zwischen zehn und zwölf Tonnen Gummi, Silikon, Gewebe und Metall. Die Materialien stammen der Qualität wegen zumeist aus Deutschland, ebenso die über 500 Metall-Werkzeuge, die eigens für Silrem von „Solid Art Metallbau“ in Scheeden sowie einem Thüringer Metallbauer hergestellt werden.

Qualität nennen die Verantwortlichen als eine der beiden Grundlagen des Geschäftsmodells. Die zweite ist Schnelligkeit. „Für gewöhnlich beträgt unsere Lieferzeit zwei bis drei Wochen“, so Ludewig, „das reicht bei den meisten Auftraggebern völlig aus“. Silrem kann jedoch auch rascher liefern - wenn notwendig, innerhalb von 24 Stunden. Ist zum Beispiel ein Riesenbagger wegen eines defekten Schlauches gebrauchsunfähig, werde in Windeseile ein neuer Schlauch produziert und per Kurier geliefert.

Geschäftsführer Brandes hat bereits Übernahmeangebote erhalten, sie jedoch allesamt abgelehnt. Der Grund: Tochter Ute, die bereits seit geraumer Zeit mitarbeitet, wird das Unternehmen später einmal übernehmen.

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