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Landesmeisterschaften der Gastro-Berufe

Gastronomie Landesmeisterschaften der Gastro-Berufe

Sie kochen, erstellen ein Veranstaltungskonzept, tranchieren und decken einen Tisch ein: 57 angehende Köche, Systemgastronomen, Restaurant- und Hotelfachleute aus ganz Niedersachsen nehmen an den Landesmeisterschaften der gastgewerblichen Berufe teil, die derzeit in der BBS III stattfinden.

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Joanna Bollig aus Göttingen ist Gastro-Meisterin

Auch der Tisch muss perfekt hergerichtet sein.

Quelle: Harald Wenzel

Göttingen. Qualifiziert haben sie sich über Wettbewerbe auf Kreisebene; wer jetzt ganz vorne landet, hat sich für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert, die im Herbst im Bonner „Steigenberger Grandhotel Petersberg“ ausgetragen werden.

Kritische Juroren und raffinierte Gerichte

„Es läuft gut“, sagt Hans Töllner, während er die Pfanne mit dem Kalbsrücken in den Ofen schiebt. Der 21-jährige Koch-Azubi des „Flux Biohotel Werratal“ muss außerdem noch eine Kalbsschulter, eine Vorspeise aus Wolfsbarsch und Paprika sowie ein Dessert aus Orangen und Limonen zubereiten. Alles unter den Augen von vier kritischen Juroren, allesamt erfahrene Küchenmeister. Sie bewerten die Arbeitstechniken von Töllner und seinen Konkurrenten, anschließend das Anrichten der Speisen und schließlich ihren Geschmack.

Die Azubis in den weiteren Berufen im Wettbewerb müssen natürlich ganz andere Aufgaben bewältigen. So decken die Hotelfachleute beispielsweise die Tische für das Abendessen ein, schließlich werden die Speisen, welche die Köche zubereitet haben, zum Abschluss auch tatsächlich serviert.

Der Oberknick der Tischdecke darf keinen Schatten werfen, die Weingläser müssen in absteigender Größe ganz genau hintereinander platziert werden - es kommt auf Millimeter an. Als das Dinner schließlich begonnen hat, müssen die Restaurantfachleute am Tisch Kalbsrücken und -schulter tranchieren, das heißt kunstgerecht zerlegen. Und anschließend aufmerksam, aber diskret, die Gäste genau im Auge behalten, um ihnen auf der Stelle jeden Wunsch zu erfüllen.

Etwas anderes gestaltet sich der Wettbewerb der Systemgastronomen. Ihrer ist nämlich eher ein kaufmännischer als ein typischer Gastro-Beruf, weshalb bei den Azubis von McDonald´s, Vapiano und LeBuffet (Karstadt) auch nicht ihr Umgang mit Speisen geprüft wird, sondern wie fit sie in Bereichen wie Kalkulation, Marketing, Personal- und Ablaufplanung sowie Angebots-Präsentation sind. Die Göttinger Teilnehmerin heißt übrigens Joanna Bollig und lernt bei der Bäckerei Thiele.

Mit Fortbildung gute Chancen

Die 16 Juroren (vier pro Ausbildungsberuf) sind mit den Leistungen der Teilnehmer zufrieden, aber auch mit der Organisation der Veranstaltung durch die BBS III: „In höchstem Maße professionell“, lobt Klaus Anger, Direktor des Seminaris-Hotels Lüneburg und Juror bei den Hotelfachleuten. „Immer ist jemand ansprechbar, alles funktioniert reibungslos.“

Eine andere Jurorin macht sich Gedanken über Bezahlung und Aufstiegschancen in den Gastro-Berufen: „Nach Abschluss der Lehre verdienen einige ziemlich wenig. Wer sich jedoch fortbildet, kann sehr gutes Geld machen und hat beste Chancen - die deutsche Ausbildung hat überall auf der Welt einen hervorragenden Ruf.“

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