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Landkreis Northeim trägt Investitionszuschüsse alleine

Unternehmen Landkreis Northeim trägt Investitionszuschüsse alleine

Was anderswo ausgelaufen ist, führt der Landkreis Northeim nun in Eigenregie weiter: Eine Direktbezuschussung von Investitionsvorhaben überwiegend kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) ist nach Genehmigung des Kreishaushaltes 2015 nun möglich. 

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Kreishaus Northeim

Quelle: Hinzmann

Northeim. Für diese Unternehmensförderung standen zuvor die sogenannten regionalisierten Teilbudgets zur Verfügung, die Hälfte dieser Zuschüsse kam dabei von der EU. Nach Veränderung der EU-Förderrichtlinien in der neuen Förderperiode gibt es diese Budgets nicht mehr. Der Landkreis Northeim hat sich jedoch dazu entschlossen, weiter auf das Instrument zu setzen und die Zuschüsse komplett aus dem eigenen Haushalt zu bestreiten. Zugute kommt die Förderung gewerblichen Unternehmen beispielsweise aus Industrie, Handwerk, unternehmensnahen Dienstleistern sowie Existenzgründern.

Sie können für die Errichtung oder Erweiterung von Betriebsstätten sowie für die grundlegende Änderung des Produktionsverfahrens eine Förderung von bis zu 25 Prozent der förderfähigen Investitionskosten – darunter fallen Herstellungs- und Anschaffungskosten von Wirtschaftsgütern des Sachanlagevermögens – bis zu einer Maximalsumme von 50 000 Euro als anteiligen Zuschuss beantragen. „Die Zuschusssumme ist an die Zahl der geschaffenen Arbeitsplätze gekoppelt“, sagt Holger Mißling von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung im Landkreis Northeim. „Pro Arbeitsplatz geben wir maximal 25 000 Euro Zuschuss.“

Neu an der Landkreisförderung ist, dass Betriebe im Einzelhandel ebenfalls gefördert werden, soweit mit dem Vorhaben im Innenstadtzentrum bestehender Leerstand verringert und das Warenangebot sinnvoll ergänzt wird. „Diese Möglichkeit zugunsten des Einzelhandels soll als Chance zur Wiederbelebung der Innenstädte in Ergänzung bereits bestehender Initiativen beitragen“, so Hartmut Heuer.

Insgesamt wurden in der vergangenen EU-Förderperiode 64 Unternehmen überwiegend aus Handwerk und industrieller Produktion bei insgesamt 69 Vorhaben unterstützt. Das Investitionsvolumen der Betriebe betrug 18 Mio. Euro, die Fördermittel beliefen sich auf 3,6 Mio. Euro, die Hälfte davon stammt aus EU-Mitteln. Dadurch wurden nach Angaben des Landkreises Northeim 100 zusätzliche Dauerarbeitsplätze geschaffen sowie 1150 Arbeitsplätze gesichert.

Von Sven Grünewald

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