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McAllister besucht Börner-Eisenacher

Visite des Ministerpräsidenten McAllister besucht Börner-Eisenacher

Mehrfach musste der Besuch des Ministerpräsidenten verschoben werden, erst durch Christian Wulff, später durch David McAllister. Gestern nun gelang die Visite des Ministerpräsidenten. In Göttingen ließ er sich den Betrieb Börner-Eisenacher zeigen.

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In der Produktion, vor einem Cutter: Frank W. Eisenacher erklärt Ministerpräsident David McAllister (v.l.) die Abläufe.

Quelle: Hinzmann

Seit 127 Jahren wird bei Börner-Eisenacher Göttinger Wurst gemacht, seit fünf Jahren auch Bio-Salami. 40 Prozent des Umsatzes mache die Bio-Produktion heute bereits aus, erfuhr der Gast aus Hannover, und habe sich seit der Dioxinkrise „in einem erheblichen Maße erhöht“. Stracke, Feldkieker, Ahle Wurst und Salami werden in der Robert-Bosch-Breite auf 12 000 Quadratmetern Produktionsfläche hergestellt, 6000 Tonnen pro Jahr. 15 Mio. Euro habe man in den letzten zehn Jahren in Betriebserweiterungen, Reife- und Produktionstechnik, in Umweltschutz investiert – auch einige 100 000 Euro Fördermittel. Zusätzlich habe man es geschafft, die Bankkredite auf Null Euro zu tilgen, teilte Firmenchef Frank Walter Eisenacher seinen Gästen mit.

Eisenacher, auch Vorsitzender des Verbandes der Niedersächsischen Fleischwarenfabriken, nutzte die Anwesenheit des Ministerpräsidenten, um die kriminellen Machenschaf ten einiger Futtermittelhersteller zu verurteilen und die Auswirkungen auf das Agrarland Niedersachsen zu be nennen. Niedersachsen sei Eierland Nummer 1. Mehr als 50 Prozent des Schlacht- und Mastgeflügels werde hier gehalten. Jedes dritte Mastschwein stamme von hier, 40 Prozent der gesamtdeutschen Futtermittelproduktion erfolge in Niedersachsen. Eisenacher forderte: „Am Anfang der Kette muss behördlicherseits mehr kontrolliert werden.“

Den schwarzen Schafen aus der Futtermittelbranche, die skrupellos, unverantwortlich und mit krimineller Energie handelten, drohte McAllister mit „schärferen Kontrollen, strengeren Meldepflichten, härteren Strafen.“ Der Verbraucherschutz und die Lebensmittelsicherheit hätten „absolute Priorität“, stellte der Unionspolitiker klar. Das liege nicht nur im Interesse der Verbraucher, sondern auch der Unternehmer. „Wenn das Vertrauen der Verbraucher schwindet, gehen die Umsätze in den Keller.“ Die Agrar- und Ernährungswirtschaft und deren Belange nehme man in Hannover sehr ernst. McAllister: „Sie sichert in Niedersachsen 250 000 Menschen Beschäftigung und Einkommen.“ Eine Agrarwende lehnt er ab. Der Dioxin-Skandal sei kein Systemfehler, sondern das Werk krimineller Kräfte.

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