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Mehr Arbeitslose in der Region Göttingen

August 2015 Mehr Arbeitslose in der Region Göttingen

Wie im Juli ist die Zahl der Arbeitslosen auch im August angestiegen. Als Grund nennt Klaus-Dieter Gläser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Göttingen, absehbare und übliche saisonale Effekte. Damit sind in Südniedersachsen 15460 Menschen ohne Beschäftigung (6,5 Prozent).

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. „Steigende Arbeitslosenzahlen in den Sommermonaten sind in der Statistik regelmäßig zu beobachten“, so Gläser. Der Anstieg geschieht insbesondere bei den Jugendlichen, da hier nach dem Abschluss der schulischen und betrieblichen Ausbildungen und dem Ausbildungs- beziehungsweise Studienbeginn viel in Bewegung sei. Im Vergleich zum Juli stieg die Zahl der Arbeitslosen bei den unter 25-Jährigen um 27,1 Prozent.

 
Neben der Zahl der Arbeitslosen ist auch die Zahl der offenen Stellen gestiegen und für Agenturchef Gläser das viel größere Problem: „Wir haben mit rund 3100 offenen Stellenangeboten einen neuen Höchststand erreicht. Doch die Besetzung der freien Arbeitsplätze wird immer schwieriger. Es mangelt besonders an ausgebildeten und hoch spezialisierten Bewerbern. Inzwischen wird aber auch für etliche Anlerntätigkeiten intensiv Personal gesucht.“
Konkret gingen im August insgesamt 1167 neue Stellenangebote bei der Arbeitsagentur ein. Davon waren 1052 sozialversicherungspflichtig. Seit Jahresbeginn meldeten Wirtschaft und Verwaltung rund 1300 Stellen mehr als im Vorjahreszeitraum (plus 17 Prozent).

 
Auf dem Ausbildungsmarkt gibt es ebenfalls noch zahlreiche offene Plätze: 622 der insgesamt 2829 gemeldeten Ausbildungsstellen waren im August noch nicht abschließend besetzt. Dem gegenüber warteten 519 der ursprünglich 2921 Ausbildungsplatzinteressenten noch auf eine konkrete Ausbildungszusage.

 
Von Unterbeschäftigung betroffen waren nach vorläufigen Angaben im August 19611 Personen. Es sind dies Menschen, die nicht dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, weil sie durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen gefördert werden. Der Wert sank im Vergleich zum Juli um  1457 Personen (minus 6,9 Prozent).

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