Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 8 ° Regen

Navigation:
Mehr als 4200 Besucher kommen zur Göbit

Rekordbeteiligung Mehr als 4200 Besucher kommen zur Göbit

Eventmanagerin will Sina Gottschalk werden. Bei den neunten Göttinger Berufsinformationstagen (Göbit), die in den Berufsbildenden Schulen II stattfanden, fragte die 17-Jährige beim Stand des Hotels Freizeit In nach einem Praktikumsplatz. Die Fachhochschule Hannover bietet ein Studium an, erfuhr die Schülerin in weiteren Gesprächen.

Voriger Artikel
Probleme bei Verkauf von CD-Werk Langenhagen
Nächster Artikel
Wulff warnt Volkswagen vor Selbstzufriedenheit

Bernd von Koppenhagen (17) lernt bereits Fachkraft für das Gastgewerbe. „Meine ganze Familie arbeitet in Hotels und Restaurants“, erzählt er. Ihm sei aber mittlerweile klar geworden, dass er lieber Maschinenbau machen wolle. Bei den Göbit erfuhr er, dass er bei VW-Baunatal eine entsprechende Facharbeiter-Lehre absolvieren kann.

Noch unschlüssig ist Manuel, der sich zusammen mit seiner Mutter Marion Jerzyk informiert. Dem 14-Jährigen raucht der Kopf angesichts der vielen Angebote. 94 Aussteller präsentierten sich auf der Messe Göbit, so viele wie noch nie. „Mir ist das hier schon fast zu voll“, meint Michael Zablonski (14), der die Person-Realschule besucht. Tatsächlich herrscht in den Gängen ein großes Gedränge. Über 4200 Besucher freuen sich Schulleiter Peter Peschel und Schirmherr Olaf Feuerstein.

Bank- oder Versicherungskaufmann will Andre Hein werden. Der Jugendliche, der auf die KGS geht, mag Zahlen und den Umgang mit Menschen. Auf der Göbit hat ihm ein Angebot der Telekom am besten gefallen. Dort könnte er Kaufmann im Einzelhandel lernen. „Da bewerbe ich mich“, plant der 16-Jährige. „Ich habe 25 Bewerbungen geschrieben“, berichtet Kevin Schulz (16), der bei Sartorius im ersten Ausbildungsjahr Zerspanungsmechaniker lernt. Nun berät der ehemalige IGS-Schüler, der früher selbst zweimal auf der Göbit war, die Ratsuchenden. Gute Kenntnisse in Mathe, Physik und Englisch braucht er in seinem Beruf, erzählt er. Der Obermeister der Fotograf-Innung, Hans Starosta, freut sich über die vielen Eltern, die die jungen Menschen begleiten. Wer Fotograf lernt, wird hinterher in der Regel nicht übernommen, stellt er in den Beratungsgesprächen klar. Ein inneres Interesse müsse da sein. Er rät zu einem strategischen Vorgehen. Wer die Lehre schaffe, habe die Fachhochschulreife und könne dann etwa Pressefotografie oder Grafikdesign studieren, empfiehlt der Bundesinnungsmeister.

Von Michael Caspar

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
GöBit 2012 

Ein Fünftel der Auszubildenden bundesweit beendet die Lehre nicht. Als einen Grund nennt Klaus-Dieter Gläser „falsche Vorstellungen“, die sich junge Leute von einem Beruf machen. Sie sehen Tim Mälzer im Fernsehen und denken, jeder kann Fernsehkoch werden.

mehr
Mehr aus Regional
DAX
Chart
DAX 13.013,00 +0,17%
TecDAX 2.488,75 +0,09%
EUR/USD 1,1770 -0,02%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

LINDE 177,95 +2,88%
LUFTHANSA 25,80 +1,77%
DT. BÖRSE 92,66 +1,71%
SIEMENS 116,11 -1,22%
BMW ST 86,32 -1,03%
Henkel VZ 116,48 -0,99%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 221,87%
Commodity Capital AF 151,98%
Allianz Global Inv AF 115,08%
Apus Capital Reval AF 112,38%
FPM Funds Stockpic AF 108,74%

mehr

Wirtschaft Rubriken
Rubriken Wirtschaft Göttingen und die Welt
Sommerfest der Südniedersächsischen Wirtschaft