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Messtechnikverband Measurement Valley bietet Plattform für Kooperation

Techniker helfen sich firmenübergreifend Messtechnikverband Measurement Valley bietet Plattform für Kooperation

Tipps unter Kollegen, die Überlassung von Messgeräten an befreundete Firmen oder gemeinsame Fortbildungen: Das bietet der Arbeitskreis Technik, den der Göttinger Verband Measurement Valley vor 15 Jahren gegründet hat. Die Entwickler treffen sich sechsmal im Jahr reihum in den verschiedenen Firmen.

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Quelle: Hinzmann

Göttingen. „Die schlechte Stromversorgung in China verursacht starke Störimpulse, die unsere Messstände zum Ausrichten von Autofahrwerken massiv beeinträchtigen können“, berichtet Wolfgang Brunk, geschäftsführender Gesellschafter der Rittmarshäuser Firma Visicon Automatisierungstechnik. Über den Arbeitskreis Technik bekam er das Problem in den Griff. „Die Firma Sartorius verfügt über Geräte, mit denen sich solche Hochspannungsstörimpulse simulieren lassen“, sagt Brunk. So habe Visicon verschiedene Gegenmaßnahmen testen können, bis eine Lösung gefunden worden sei.

Im einem anderen Fall half Visicon einem Measurement-Valley-Partner. „Die Firma Lambrecht wollte ein Gerät zur Messung von Geschwindigkeit und Richtung des Windes entwickeln, das Ultraschall nutzt“, berichtet Brunk. Da einer seiner Mitarbeiter über jahrelange Erfahrung in diesem Bereich verfügt, nutzte Lambrecht dessen Wissen. Das Unternehmen erteilte Visicon einen Entwicklungauftrag.

„Ich habe Führungskräfte der Firma Ottobock beim Kauf eines thermografischen Messgeräts zur Anzeige der Oberflächentemperatur von Objekten beraten“, berichtet Robert Koslowski, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK). Sein Institut verfüge über entsprechende Geräte. Er wiederum habe über den Verband den Entwickler elektrischer Leiterkarten der Firma Dikon als Referenten gewinnen können. „So bekamen Studenten in meiner Vorlesung Einblicke in die Praxis“, sagt Koslowski.

Gegenseitige Besuche erweitern das Wissen, wen eine Firma bei welchen Problemen ansprechen kann. Die Treffen des Arbeitskreises finden jeweils in einem anderen Unternehmen statt. Immer gibt es einen Firmenrundgang. Daraus ergeben sich viele Gespräche. Das nächste Treffen wird beim Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung sein, dem jüngsten Verbandsmitglied.

Bei den Treffen werden aktuelle Themen aufgegriffen. „Kleine Firmen geraten an ihre Grenzen, wenn es darum geht, sich über alle rechtlichen Vorgaben auf dem Laufenden zu halten“, sagt Bahne Carstens, geschäftsführender Gesellschafter der Bovender Firma Carstens Medizinelektronik. Die USA verlangten zum Beispiel seit einiger Zeit, dass Firmen über die Herkunft allen Goldes Rechenschaft ablegten, das auf Leiterplatten verarbeitet werde. Der Verband lade dann einen Referenten ein, der Tipps zur Einhaltung solcher Regeln gebe.

Die Mitglieder des Arbeitskreises haben sich über die Jahre gut kennengelernt. Als Techniker teilen sie alle das gleiche Interesse. „Das gesellige Miteinander kommt nicht zu kurz“, betont Wissenschaftler Koslowski. So würden sich alle gerne gegenseitig helfen. Auch zwischen den Treffen ständen sie miteinander in Kontakt.

Von Michael Caspar

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