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Meyerbau investiert in Wohnungen für Nörten-Hardenberg

Vier bis fünf Millionen Euro Meyerbau investiert in Wohnungen für Nörten-Hardenberg

Der Grundstein ist gelegt. 26 Eigentumswohnungen plant Bauherr ­Hermann-Josef Hupe in einem Mehrfamilienhaus in Nörten-Hardenberg im Leineweg 2, 2a und 2b. Der Geschäftsführer der Lindauer Meyerbau GmbH im Harz setzt dabei auf „hohe Qualität“ und Energieeffizienz.

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Bauherr Hermann-Josef Hupe und Gäste bei der Grundsteinlegung.

Quelle: PH

Nörten-Hardenberg. Zunächst stand Hupe allerdings ein Kornspeicherturm im Weg. 1962 wurde das Silo mit einer Fassung von 1200 Tonnen errichtet und darauf auch landwirtschaftlich genutzt. 2006 kaufte Hupe die Liegenschaft, um seine Pläne von einem Neubau von 14 Eigentumswohnungen und fünf Reihenhäusern im Leineweg 7, 7a und 8-8d umzusetzen. Durch die betriebliche Staubbelastung bei der Lieferung von Getreide soll eine Wohnbebauung an dem Standort vorher nicht genehmigungsfähig gewesen sein, teilt die Meyerbau GmbH mit. „Seit 2007 wollte ich den Turm immer loswerden“, erzählt Hupe. Doch es bestehen bis 2023 Mietverträge mit Mobilfunkbetreibern. Vodafone und Telefonica „betreiben eine Richtfunkstrecke zwischen Northeim und Bovenden“, sagt Hupe. Eine Verlegung dieser Antennenanlage sei über Jahre hinweg geprüft worden, konnte aber aus technischen Gründen nicht umgesetzt werden. So entschied sich der Bauherr für eine alternative Nutzung des Gebäudes.

 
Unter anderem arbeitete Hupe mit Prof. Lars Kühl von der Fakultät Versorgungstechnik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wolfenbüttel und plante einen Energiespeicherturm. Das zuständige Bundesministerium lehnte den Antrag laut Hupe allerdings ab. Letztendlich entschied sich der Bauherr für sein neues Projekt für eine Planung unter Einbeziehung des ehemaligen Siloturms, der zukünftig auch bewohnt werden soll, und neu errichteter Gebäude: 26 Wohnungen, davon 18 Wohneinheiten mit rund 100 Quadratmetern und acht Wohneinheiten mit fast 50 Quadratmetern – alle werden nach der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) mit Energiepass erbaut, sagt Hupe. Tiefgarage sowie weitere überdachte Stellplätze gehören auch dazu. Der Bauantrag wurde am 9. März eingereicht, und die Baugenehmigung ist am 2. Juni erteilt worden. Gleich darauf sei mit dem Bau begonnen worden, erzählt Hupe. Gesamtinvestitionen zwischen vier und fünf Millionen Euro seien eingeplant.

 
Die Grundsteinlegung „ist ein voller Erfolg gewesen“, sagt der Bauherr. Viele Wohnungsinteressenten hätten ihn schon angesprochen. Den Vertrieb für weitere Interessenten übernehme allerdings die Kreis-Sparkasse Northeim. Eine ökologische Bauweise bevorzuge Hupe, „aber massiv“ sollte sie sein, sagt er und plant schon weiter. „In Northeim wird sich noch etwas bewegen“, sagt er.

 

Von Friedrich Schmidt

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