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Migranten kommen auf dem Arbeitsmarkt an

Arbeitslosenzahlen Migranten kommen auf dem Arbeitsmarkt an

Im Bezirk der Arbeitsagentur Göttingen – zuständig für die Landkreise Northeim, Osterode und Göttingen – sind die Arbeitslosenzahlen im Januar gegenüber dem Dezember 2015 um knapp zehn Prozent auf 15 400 Personen gestiegen. Damit liegt die Arbeitslosenquote bei 6,5 Prozent.

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Quelle: Wenzel

Göttingen. Der Anstieg hat saisonale Gründe. Es kommt generell zum Jahresende zum Auslaufen vieler befristeter Verträge, gleichzeitig wird die Beschäftigung in sogenannten Außenberufen witterungsbedingt zurückgefahren.

Dabei ist der saisonale Rückgang bislang sehr moderat ausgefallen: Im Vergleich zum Januar 2015 lag die Zahl der Arbeitslosen um 5,5 Prozent oder 890 Personen niedriger. Klaus-Dieter Gläser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Göttingen, führt dies auf zwei Ursachen zurück: „Zum einen haben wir weiterhin eine stabile Konjunktur. Wir registrieren nach wie vor eine hohe Nachfrage nach Arbeitskräften. Andererseits war der Winter bisher aber auch sehr mild, so dass Arbeitnehmer in Außenberufen teilweise noch beschäftigt werden können.“

Die Nachfrage nach Arbeitskräften nimmt auch weiterhin zu: Der Arbeitsagentur wurden über 1100 offene Stellen gemeldet – 19,4 Prozent mehr als im Dezember 2015 und 28,2 Prozent mehr als im Januar 2015.

Die Unterbeschäftigung – Menschen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie durch Maßnahmen der Arbeitsagentur gefördert werden – sank im Vergleich zum Januar 2015 hingegen um 6,1 Prozent auf etwas über 19 300 Personen.

Regional aufgeschlüsselt nach den Geschäftsstellen der Arbeitsagentur ergibt sich ein recht unterschiedliches Bild: Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2015 hat die Geschäftsstelle Uslar die positivste Entwicklung, hier sank die Arbeitslosenzahl um 12,2 Prozent, während die Geschäftsstelle Hann. Münden einen leichten Anstieg von 0,3 Prozent zu verzeichnen hatte.

Um knapp zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Zahl ausländischer Arbeitsloser angestiegen. „Das zeigt, dass die ersten Schutzsuchenden inzwischen auf dem Arbeitsmarkt angekommen sind und auf ihre Chance warten, sich beruflich zu integrieren“, so Gläser. Im Agenturbezirk Göttingen waren im Januar 2223 Ausländer arbeitslos gemeldet – 205 mehr als im Dezember. Die Arbeitslosenquote unter Ausländern liegt mit 18,7 Prozent deutlich höher als der Agenturdurchschnitt.

Eine positive Entwicklung zeigt die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse. Die aktuellsten verfügbaren Daten liegen jetzt mit dem zweiten Quartal 2015 vor. Ende Juni 2015 gab es mit knapp 167 500 Arbeitnehmern 1,7 Prozent mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte als zum Ende Juni 2014. Gleichzeitig nahm im selben Zeitraum die Zahl der Minijobs von etwa 1870 auf 1650 ab.

Insbesondere im Einzelhandel, Reinigungs- und Gastrobereich lässt sich eine Verschiebung hin zu sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen beobachten. Es sind dies die Branchen, in denen der Mindestlohn das Lohnniveau erhöht hat.

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