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Mit Gästerekord ins neue Jahr

Neujahrsempfang der Volksbank Mit Gästerekord ins neue Jahr

Den Reigen der Göttinger Neujahrsempfänge eröffnet traditionell die Volksbank Göttingen. Die Reden waren kurz, die über 300 Gäste stellten einen neuen Gästerekord auf und die Bilanzzahlen des Jahres 2015 der Volksbank konnten sich ebenfalls sehen lassen.

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Volksbank-Vorstand Markus Bludau

Quelle: CH

Göttingen. Der „Marktplatz der Kommunikation“, wie die Volksbank Göttingen ihre große Kundenhalle nennt, war trotz des eher anreise-unfreundlichen Winterwetters mehr als gut gefüllt. Mit etwas über 400 Anmeldungen und dann über 300 erschienenen Gästen war ein neuer Rekord aufgestellt, wie der Aufsichtsratsvorsitzende der Volksbank, Carl Graf von Hardenberg, nach seiner umfangreichen Gästebegrüßung betonte. Besonderes Lob fand dann jedoch auch die Leistung der Bankvorstände Markus Bludau und Hans-Christian Reuß, die „in einem schwierigen Zinsjahr 2015 besonnen und geschickt gewirtschaftet haben“. Besonders betonte Hardenberg jedoch die gesellschaftlichen Herausforderungen des vergangenen und kommenden Jahres und im Angesicht der Flüchtlingssituation merkte er an: „Miteinander ist noch kein Fremdwort geworden.“

Ähnlich zuversichtlich blickte auch Hans-Christian Reuß in die Zukunft – er und Bludau wechseln sich als gleichberechtigte Vorstände turnusmäßig mit den Ansprachen ab. Die allgemeine wirtschaftliche Lage bewertete er als gut mit Luft nach oben. Gleichzeitig zeigte sich Reuß darüber verwundert, dass trotz global niedriger Zinsen, gesunkener Energie- und Rohstoffpreise sowie eines schwachen Euros diese Rahmenbedingungen nicht wie ein Konjunkturprogramm wirkten.

Die Folgen der niedrigen Zinsen illustrierte Reuß mit einem Beispiel: „Benötigten wir in den 80er oder 90er Jahren noch etwa zehn Jahre, um ein Kapital – angelegt in Bundeswertpapieren – allein durch den Zinseszins-Effekt zu verdoppeln, so sind es aktuell bereits rund 100 Jahre.“ Ein Ende dieser Situation sei nicht in Sicht. Drastische strukturelle Einschnitte, wie sie Großbanken derzeit verkünden, seien für die Volksbank aber keine Option. „Die Basis unseres Wirtschaftens sind die Menschen und Unternehmen in unserem Geschäftsgebiet“, betonte Reuß. „Deshalb erhalten und erweitern wir unseren Service und machen ihn zukunftsfähig. Die Kunden profitierten von „immer komfortableren, zeitgemäßen Online-Diensten und unserer neu eingerichteten Kundenservice-Abteilung.“

 

Der Blick auf das vergangene Geschäftsjahr zeigte ein „sehr hervorragendes Ergebnis“, so Reuß. Es wurde ein Jahresüberschuss von 5,3 Mio. Euro erzielt, der Kreditbestand wuchs um 39 Mio. Euro – eine Steigerung von zehn Prozent – auf 408 Mio. Euro. Bei den Krediten schlugen die stark nachgefragten Baufinanzierungen überdurchschnittlich zu Buche, die inzwischen ein Gesamtvolumen von 237 Mio. Euro haben. Ingesamt beträgt das Geschäftsvolumen der Volksbank Göttingen einschließlich der Kundenwertpapierdepots rund 920 Mio. Euro, ein Plus von 87 Mio. Euro.

 

„Ihre Volksbank Göttingen ist keine ältere Dame, sondern frisch, knackig und bärenstark“, bilanzierte Reuß. „Und das trotz eines knüppelharten Wettbewerbs und einer bürokratischen Formalisierungsexplosion.“

 

Von Sven Grünewald

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