Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Mit Hüftgold und Rasta-Locken

Agentur „konsorten & co.“ sucht normale Menschen für Model-Jobs Mit Hüftgold und Rasta-Locken

„Ob Goldmähne, Goldzahn oder Hüftgold – bei uns ist jeder Typ goldrichtig“: Mit diesem Motto sucht die Agentur „konsorten & co.“ der Rosdorfer Werbeagentur P.O.S. Kresin Design nach Models. Und zwar nicht nach Endlos-Beinen oder Waschbrettbauch, sondern nach den ganz „normalen“ Leuten.

Voriger Artikel
Karlsson zieht ins Dach
Nächster Artikel
Harz-Bier auf Namenssuche

Auch "normale" Menschen sind ale Models gefragt.

Quelle: Wenzel

Rosdorf. Auf einigen Linien der Göttinger Verkehrsbetriebe sind die Busse ausgesprochen voll, es gab Beschwerden. Also startete das Verkehrsunternehmen eine Image-Kampagne. Die Werber der Agentur P.O.S. Kresin Design, der „konsorten & co.“ angeschlossen ist, entwarfen dafür ein Plakat, das einen proppenvollen Bus zeigt, in dem sich alle Fahrgäste um einen schwarzen Sänger drängen. „Manchmal sind unsere Busse ziemlich voll“, steht auf dem Plakat, und weiter: „So wie bei einem Konzert von Roberto … nur ohne Blanco – Ein bisschen Spaß muss sein, auch beim Busfahren.“

Der schwarze Sänger allerdings, von dem das Plakat zu einem großen Teil lebt, ist kein Profi-Model, sondern der Göttinger Agbenyega Attiogbe-Redlich – mit langen Rasta-Zöpfen, graumeliertem Bart und strahlendem Lächeln. „Solche Leute sind toll“, sagt Ralf Kresin. Aber er und sein Partner Peter Pawlowski suchen nicht nur nach Menschen, die äußerlich etwas Besonderes zu bieten haben. Sondern nach Menschen, die authentisch rüberkommen.

„Männer, Frauen und Kinder jeden Alters, vom Baby bis zum Greis“, so Pawlowski. Besonders freuen würden sie sich über Frauen jenseits der 30, die durchaus etwas beleibter sein können als der Durchschnitt. „Von diesem Typ haben wir nicht genug.“ Außerdem gesucht: Männer. Sie machen nur etwa ein Drittel der rund 60 Models aus, die sich in der Kartei von „konsorten & co.“ befinden.

Wie weit es gehen will, liegt natürlich bei jedem Model selbst. „Es gibt eine Schamgrenze“, sagt Kresin, „für uns hört sie bei der Unterwäsche auf: Die wird in aller Regel nicht abgelegt.“ Was die Bezahlung anbelangt: Das große Geld verdienen die Models natürlich nicht. Aber sie haben die Möglichkeit, sich ein nettes Zubrot zu verdienen. Zumal die Shootings nicht anstrengend sind und keinen besonders großen Zeitaufwand bedeuten.

Die Shootings finden für gewöhnlich entweder im Studio von P.O.S. oder an Außenlocations statt, zum Beispiel der Innenstadt oder dem Hainberg. Für viele namhafte Unternehmen der Region hat P.O.S. mit Models von „konsorten & co.“ schon Werbung gemacht, darunter Contigo, das Einbecker Brauhaus, die Volksbank, dem Hotel Freizeit In. Aber auch für überregionale Kunden, beispielsweise den Darmstädter Pharma-Riesen Merck.

Noch sind die Models so gut wie ausschließlich für P.O.S. tätig. Das soll sich ändern, so Pawlowski: „Unser Ziel ist es, sie verstärkt an andere Agenturen zu vermitteln.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
DAX
Chart
DAX 10.529,50 +0,15%
TecDAX 1.687,00 +0,03%
EUR/USD 1,0673 +0,12%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. TELEKOM 14,69 +0,71%
BAYER 87,21 +0,71%
HEID. CEMENT 83,50 +0,67%
DT. BANK 14,73 -1,98%
VOLKSWAGEN VZ 118,37 -0,71%
LUFTHANSA 12,14 -0,50%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Bakersteel Global AF 158,73%
Structured Solutio AF 154,97%
Stabilitas PACIFIC AF 151,07%
AXA IM Fixed Incom RF 141,93%
Crocodile Capital MF 122,39%

mehr

Wirtschaft Rubriken
Rubriken Wirtschaft Göttingen und die Welt