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Mit der „Schinkenfee“ selbst Aufschnitt machen

Innovationspreis Mit der „Schinkenfee“ selbst Aufschnitt machen

Der Name spricht Bände: Schinkenfee. Mit dem siebenteiligen Set aus Edelstahl, das Tüftler Maximilian Mendel aus Espenau (bei Kassel) in jahrelanger Experimentierarbeit entwickelt hat, kann man Aufschnitt aller Art zuhause zubereiten – ohne Zusatzstoffe und Konservierungsmittel.

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Aufschnitt selber machen mit der Schinkenfee.

Quelle: r

Espenau. Wie er auf die Idee zu seiner Erfindung gekommen sei, wisse er noch genau, so Mendel: „Ich stand im Hotel am Buffet, schaute auf die Wurstplatten. Mir verging der Appetit, ich wusste: Das ist alles nicht gut für den Körper. Von dem Augenblick an hatte ich nur noch ein Ziel: Ein Gerät zu entwickeln, mit dem sich gesunder – und schmackhafter – Aufschnitt in Eigenarbeit herstellen lässt.“

Jede Art von Aufschnitt

Die ersten Versuche verliefen niederschmetternd, doch Mendel blieb hartnäckig. Nach drei Jahren hatte er es geschafft: Mit seiner Schinkenfee, zu der unter anderem ein 1,8 Liter fassender Topf, ein patentierter Ausheber, eine Druckplatte sowie zwei Federn verschiedener Länge gehören, lässt sich praktisch jede Art von Aufschnitt herstellen, unter anderem Roastbeef, Putenbrust, Schinken und Schweinebraten.

Die Zubereitung verlangt keinerlei Kochkünste und kaum praktisches Geschick. Grob gesagt wird das Fleisch in den Topf gefüllt, wo es – je nach Sorte – zwischen 40 Minuten und zwei Stunden gart. Anschließend kommt es über Nacht in den Kühlschrank, um durchzuziehen.

Mendels Schinkenfee hat sich rasch durchgesetzt, rund 40000 Stück hat der 59-Jährige bisher verkauft. Die Erfindung ist prominent im Internet vertreten, mehrere Fernsehsender berichteten. Die Kunden kommen aus Deutschland und ganz Europa, aber auch aus den USA, aus Hongkong, Thailand und sogar der Mongolei. Viele sind Deutsche, die im Ausland leben und die Aufschnitt-Spezialitäten ihrer Heimat vermissen. Besonders beliebt ist das Set bei Allergikern, zunehmend populär wird es bei Vegetariern, die ihre Wurst aus Fleischersatzmitteln herstellen. Apropos herstellen.

Ideen gehen nicht aus

Produziert wird die Schinkenfee in China, von derselben Fabrik, die auch für den Besteck- und Kaffeemaschinen-Riesen Württembergische Metallwarenfabrik (WMF) fertigt. „Die Produktion in Deutschland wäre einfach zu teuer“, so Mendel. Er selbst könne sie niemals stemmen: „Allein für die Herstellung des Topfes wird eine Presse benötigt, die einen Druck von 300 Tonnen ausübt.“

Vor der Schinkenfee hatte Mendel, von der Ausbildung her Glaser-Geselle, bereits eine innovative Speiseöl-Kerze erfunden, die er bis heute vertreibt. Erfindung Nummer drei befindet sich derzeit in der Endphase ihrer Entwicklung: „So schnell gehen mir die Ideen nicht aus.“

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