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Mündener Transfergesellschaft startet

AWO-Gesundheitsdienste Mündener Transfergesellschaft startet

Die Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft (BQG) für Mitarbeiter der insolventen AWO Gesundheitsdienste ist zustandegekommen und hat zum 1. Februar ihre Arbeit aufgenommen. 78 Mitarbeiter sind in die Transfergesellschaft gewechselt. Für sie soll eine weitere Beschäftigung gefunden werden.

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Diethelm Langer

Quelle: EF

Hann. Münden. Rund 100 Mitarbeiter aus den drei AWO-Gesellschaften Klinikum Münden, Gesundheitsdienste Logistik GmbH und AWO Gesundheitsdienste GmbH hatten das Angebot erhalten, in die BQG zu wechseln. Etwa zehn der 78 Wechsler kommen aus Bad Münder, die anderen aus Hann. Münden.

 
Das Berufespektrum ist breit – vom Krankenpflegepersonal bis zur angelernten Hilfskraft mit ganz unterschiedlichen Wiederbeschäftigungsperspektiven. Formal haben die Wechsler ihr altes Arbeitsverhältnis aufgelöst und sind nun befristet bei der BQG angestellt. Dort werden sie bei der Arbeitssuche unterstützt. Das Bewerbungstraining startet bereits in der nächsten Woche.

 
„Wir schulen die Mitarbeiter gezielt, maßgeschneidert und intensiv“, sagt Diethelm Langer von der Futura Personalentwicklung GmbH, welche die Transfergesellschaft betreut. Das sei auch der Vorteil gegenüber Maßnahmen, die Jobcenter oder die Arbeitsagentur finanzieren: Man könne flexibler reagieren und etwa von einem Arbeitgeber geforderte Qualifikationen gezielt nachholen, um die Beschäftigung zu ermöglichen. Vor allem aber sei die Betreuungsrelation höher.
Langer und die Futura kennen die Arbeitnehmersituation – ihre Gründung 1999 hatte einen gewerkschaftlichen Hintergrund. Auch Langer war unter anderem als Betriebsrat tätig. 

 
Der Erfolg der Gesellschaft, wie viele Mitarbeiter wieder in den Arbeitsmarkt vermittelt werden können, lasse sich schwer einschätzen, so Langer. Bei der Futura habe man über alle Projekte gesehen eine Vermittlungsquote von 70 Prozent, doch hänge dies von der Laufzeit der Transfergesellschaft sowie den zu vermittelnden Berufen ab.

 
„Der Erfolg hängt aber auch daran, dass sich die Leute füreinander verantwortlich fühlen“, so Langer. „Wenn jemand einen Job gefunden hat und sieht, dass noch jemand gesucht wird, sollte er das weitergeben. Wenn wir das schaffen, dann sind wir erfolgreicher.“

 
Die Transfergesellschaft ist auf maximal sechs Monate Laufzeit angelegt. Ursprünglich war für die BQG ein Kostenrahmen von 1,6 Mio. Euro angenommen worden, doch werden die tatsächlichen Kosten wohl darunter liegen, so Langer, da weniger Mitarbeiter zu betreuen sind.  

 
Finanziert werden die Mitarbeiter zum einen durch Kurzarbeitergeld, das von der Arbeitsagentur zugesagt wurde, zum anderen durch einen Aufzahlungsbetrag der Futura, der aus Mitteln der AWO Gesundheitsdienste stammt. So kommt jeder Mitarbeiter der BQG auf 80 Prozent des Nettolohnes, den er im Durchschnitt der letzten zwölf Monate verdient hat. 

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