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Silikon-Kautschuk mindert Energieverluste

Knetmasse zur Rohrisolierung Silikon-Kautschuk mindert Energieverluste

Ein Verfahren zum Isolieren von Leitungs- und Rohrsystemen, durch die bis zu 250 Grad heiße Flüssigkeiten und Gase strömen, hat das Northeimer Contitech-Werk auf den Markt gebracht. „Conti Thermo-Protect“ soll die Energiekosten senken und die Arbeitssicherheit erhöhen.

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Contitech hat in Northeim eine neue Silikon-Kautschuk-Mischung entwickelt, die Energieverluste bei Rohren reduziert.

Quelle: r

Northeim. „Je komplexer Leitungs- und Rohrsysteme werden, um so schwieriger sind sie zu isolieren“, erläutert Rodrigo Maia. Der Diplom-Ingenieur leitet bei der Contitech Elastomer-Beschichtungen GmbH das entsprechende Marktsegment. „Die von uns in Northeim entwickelte Silikon-Kautschuk-Mischung lässt sich mit den Händen wie Knetmasse modellieren“, berichtet der promovierte Chemiker Jens Storre, der das Entwicklerteam leitet. Die Mischung vulkanisiere durch die Temperatur der Leitung von selbst innerhalb von 24 Stunden aus, werde also widerstandsfähig gegen mechanische Belastungen.
„Durch die Isolierung der Leitungen sinken die Energieverluste in den jeweiligen Bereichen um bis zu 80 Prozent, was die Kosten entsprechend senkt“, führt Storre aus. So rechne sich die Investition innerhalb von sechs bis zwölf Monaten. Die Arbeitssicherheit nehme zu. Das Gummi schütze Beschäftigte, die aus Versehen gegen die Rohre stießen. Sie könnten sich dort auch nicht mehr verbrennen. Die Temperatur im Raum sinke.
„Wir haben zunächst Platten zum Selbstmodellieren auf den Markt gebracht“, berichtet Maia. Die Industrie frage aber verstärkt fertige Formteile aus dem Material an. Sie ließen sich auch für bewegliche Teile anfertigen. Bei Bedarf könnten Mitarbeiter die Isolierungselemente jederzeit wieder abnehmen, um etwa Wartungen durchzuführen.
„Interesse zeigen neben der verarbeitenden Industrie auch Autobauer, die das Material in den Fahrzeugen verbauen“, berichtet Maia. Im Schiffsbau schütze Thermo Protect Leitungen gegen das aggressive Meerwasser und die Seeluft.
Der Geschäftsbereich Elastomer-Beschichtungen beschäftigt weltweit 670 Mitarbeiter, davon rund 470 Personen in Northeim. Er machte 2015 einen Umsatz von 113 Mio. Euro.

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