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Neuer Höchststand bei offenen Stellen

Arbeitsmarkt im März Neuer Höchststand bei offenen Stellen

Im Arbeitsagenturbezirk Göttingen waren im März 15 123 Menschen arbeitslos gemeldet – knapp 500 weniger als im März 2015 und etwas über 200 Arbeitslose weniger als im Februar 2016. Die Arbeitslosenquote lag damit bei 6,4 Prozent. Unterbeschäftigt waren 19 138 Menschen.

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Quelle: dpa

Göttingen. Die Frühjahrsbelebung fiel dieses Jahr schwächer aus als in den Vorjahren, allerdings waren wegen der milden Witterung im Winter auch weniger Menschen saisonal entlassen worden.  Während die Zahl der Arbeitslosen sich weiterhin rückläufig entwickelt, wächst die Nachfrage nach Arbeitskräften. Im März meldeten Wirtschaft und Verwaltung über 1200 neue Stellen bei der Arbeitsagentur, knapp 1100 davon waren sozialversicherungspflichtig. Der Bestand an offenen Stellen lag damit um 215 über dem Bestand im Februar und um 660 über der Zahl des Vorjahresmonats. Mit 3343 Stellenangeboten erreichte der Bestand im Agenturbezirk im März einen neuen Höchstwert.

Klaus-Dieter Gläser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Göttingen, sieht daher den regionalen Arbeitsmarkt vor großen Herausforderungen stehen: „Eine hohe Nachfrage verbessert natürlich grundsätzlich die Chancen der Arbeitsuchenden auf einen Arbeitsplatz. Dass derzeit jedoch fast jede dritte Stelle länger als drei Monate unbesetzt bleibt, verdeutlicht, dass Angebot und Nachfrage nicht übereinstimmen.“ Gesucht würden großenteils Fachkräfte, jedoch verfügten knapp 47 Prozent der Menschen, die sich bei der Arbeitsagentur oder den Jobcentern arbeitslos gemeldet haben, über keine abgeschlossene Ausbildung.

Aufgrund der Integrationsbemühungen von Migranten in den Arbeitsmarkt wird der Anteil der Arbeitslosen ohne Berufsabschluss voraussichtlich weiter steigen, so Gläser. Daher richte die Arbeitsagentur ihr Augenmerk darauf, gerade Menschen ohne Berufsabschluss durch Förderung der beruflichen Qualifikation neue und insbesondere langfristige Perspektiven zu eröffnen.

Die Jugendarbeitslosigkeit der 15- bis 25-Jährigen hat sich kaum verbessert, knapp 1400 von ihnen sind weiterhin ohne Beschäftigung. Sie haben einen Anteil von 92 Prozent an den Arbeitslosen. Auch die Gruppe der arbeitslosen Ausländer, der Schwerbehinderten und der Langzeitarbeitslosen wurde größer, während die Zahl älterer Arbeitsloser jenseits der 50 abnahm.

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