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Neujahrsempfang der Sparkasse Göttingen

Niedrige Zinsen, steigende Preise Neujahrsempfang der Sparkasse Göttingen

Vor 1500 Gästen des Neujahrsempfangs der Sparkasse Göttingen hat Rainer Hald am Dienstagabend einen Ausflug in die Weltwirtschaft gemacht. Der Vorstandsvorsitzende geht weiterhin von niedrigem Ölpreis, starkem Dollar bei sich abschwächendem Euro, von niedrigen Zinsen, steigenden Preisen bei Sachwertanlagen, Immobilien und Aktienkursen aus.

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Dechant Wigbert Schwarze (Katholische Kirche), Eva Tichauer Moritz (Jüdische Kultusgemeinde), Jacqueline Jürgenliemk (Jüdische Gemeinde), Imam Oguz Akdemir (DITIB-Gemeinde) und Superintendent Friedrich Selter (Evangelische Kirche, von rechts).

Quelle: Vetter

Göttingen. Hald rechnet mit Hilfe für schwächelnde europäische Staaten. Für Deutschland rechnet der Banker im Jahr 2015 mit einer positiven Entwicklung. Allerdings, so räumte er ein, mache er seine Prognosen unter Ausschluss der Russlandproblematik sowie größerer terroristischer Anschläge.

Seinen Zuhörern in der Stadthalle riet der Sparkassenchef angesichts der niedrigen Zinsen zu Investitionen in Gebäude und Unternehmen, und er warnte vor windigen Verkäufern, die mit Traumrenditen lockten. 3 bis 10 Prozent bei ausländischen Banken erinnerten ihn an Island. Dort warteten heute noch viele Anleger auf ihr sauer Erspartes. Halds Formel: „Je höher die Rendite, desto höher auch das Risiko.“

Der Sparkassen-Chef plädierte dafür, das Geld in der Region zu lassen, und stellte Vorhaben vor, die sein Haus im vergangenen Jahr unterstützt und dafür eine Rendite erhalten hat, „die viel mehr bedeutet als nur Geld“. Stellvertretend für rund 400 Insitutionen, die 2014 mit zusammen 1 Mio. Euro gefördert wurden, nannte der Banker die Aktion „Garantie für Ausbildung“ der Kreishandwerkerschaft sowie die Sonderpreise Bildung und Wissenschaft beim Innovationspreis des Landkreises: eine spezielle Berufsorientierung der Gauß-Schule Groß Schneen und ein Alzheimer-Forschungsprojekt der Universitätsmedizin.

Wenn es um Unterstützungen in der Region gehe, so Hald selbstbewusst, „dann hilft kein Hedgefonds oder auch keine Heuschrecke, sondern die Sparkasse.“ Am Beispiel der Verwendung der Eintrittsgelder zum Neujahrsempfang (pro Karte 15 Euro) machte der Gastgeber des Neujahrsempfangs deutlich, was er unter einer Bildungs- und Innovationsrendite, „die jeden Kapitalmarktzins in den Schatten stellt“, versteht:

Die Gelder kommen der Produktionsschule Göttingen (alternative Lehrformen und Abschlüsse für Schulverweigerer) und dem Feuerwehrzentrum Potzwenden (Projekt zur Stärkung des Ehrenamtes) zugute.

Vor 25 Jahren wurden die Kreissparkasse und die Städtische Sparkasse fusioniert. Daran erinnerte Hald in seiner Ansprache. Und fast 25 Jahre nach dieser Entscheidung wurde die Sparkasse Göttingen im September zur „Bank des Jahres 2014“ ernannt.

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