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Nolte & Grzeszik investiert in Nörten 8 Millionen

Göttinger Mikro-Optik-Unternehmen verlässt Göttingen Nolte & Grzeszik investiert in Nörten 8 Millionen

„Endlich tut sich was auf unserer Seite von Area 3.“ Astrid Klinkert-Kittel ist zu frieden. Die Bürgermeisterin von Nörten-Hardenberg hat am Dienstag, 28. August, 12 000 Quadratmeter Fläche vom Industriegebiet verkauft. Auf dem Gelände Area 3 Nord will die Göttinger Firma Nolte & Grzeszik bauen.

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Einig: Peter Decker, Bernd Wiese, Astrid Klinkert-Kittel und Jochen Busch (von links).

Quelle: Hinzmann

Göttingen . Die Verlagerung des Firmensitzes soll bis 2017 erfolgt sein. Seit einem Dreivierteljahr ist Klinkert-Kittel (parteilos) mit der Geschäftsführung von Nolte & Grzeszik im Gespräch. Die Göttinger Hersteller von Mikro-Optik können am Standort Gustav-Bielefeld-Straße 2 nicht mehr wachsen, begründet Geschäftsführer Peter Decker die Umzugspläne. Zwar habe man auch andere Standorte geprüft, der Gewerbesteuer-Hebesatz in Nörten (330 Prozent) habe jedoch überzeugt. In Göttingen, so fürchtet Geschäftsführer Bernd Wiese, werden die Gewerbesteuern Hebesatz 430 Prozent) noch weiter steigen.

Aber auch die gute Verkehrsanbindung Nörtens habe die Wahl von Geschäftsführung und Inhaber Jochen Busch beeinflusst. 8 Mio. Euro will Nolte & Grzeszik in Nörten investieren. Im Oktober werde der Bauantrag gestellt, der erste Spatenstich solle im Frühjahr 2012 erfolgen. Zunächst werde man beide Standorte betreiben, ab 1. Oktober 2013 sukzessive mit der Firma umziehen. „Wir haben zuvor unsere Mitarbeiter befragt“, sagt Wiese zur Standortwahl. Mit 150 Beschäftigten will das Unternehmen auf Area 3 Nord wechseln, in die Jochen-Busch-Straße. Der Weg Am Sülzebach trägt künftig den Namen des Investors, verriet die Bürgermeisterin gestern bei der Vertragsunterzeichnung.

Die Firma wurde 1966 in Geismar als feinoptische Werkstatt gegründet. Feinoptiker Edgar Nolte und Gerhard Grzeszik stellten Frontlinsen für Mikroskope her. Nach dem Umzug  1974 nach Settmarshausen wurden ab 1975 Linsen für Endoskope produziert. Damals begann die Lieferung von Mikro-Optiken für medizinische Endoskope an den Tuttlinger Medizinprodukte-Hersteller Henke-Sass, Wolf, der seit 1997 an Nolte & Grzeszik beteiligt ist. 1998 erfolgte der Umzug  nach Göttingen in neue Fertigungsstätten in der August-Bielefeld-Straße. Am 31. Dezember 1999 zogen sich die Gründer aus der Firma zurück und gingen in den Ruhestand. Die Henke-Sass, Wolf GmbH übernahm zu 100 Prozent. 95 Mitarbeiter waren damals an Bord.

Heute beschäftigt der Betrieb 150 Mitarbeiter in Göttingen, und am neuen Standort sollen es noch mehr werden. „Wir wollen wachsen“, betont Decker, „und zwar am Standort Deutschland“. Das Familienunternehmen Henke-Sass, Wolf ist weltweit mit 1000 Beschäftigten tätig und hat Standorte auch in den USA, in Polen und China.

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