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Northeimer Thimm-Gruppe stellt Bilanz 2015 vor

Mehr Umsatz, weniger Gewinn Northeimer Thimm-Gruppe stellt Bilanz 2015 vor

Der Umsatz der Northeimer Thimm-Gruppe stieg 2015 auf 558 Mio. Euro (plus 4,7 Prozent). Gleichzeitig brach jedoch das operative Ergebnis auf 49,8 Mio. Euro (minus 12,4 Prozent) ein. Das teilte Mathias Schliep, Vorsitzender der Geschäftsführung, mit.

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Unternehmenszentrale in Northeim.

Quelle: r

Northeim. „Die Preise für Wellpappenrohpapiere legten ebenso wie die Lohnkosten zu“, erklärte Schliep. Die Kosten stiegen auch deshalb für Deutschlands größten Wellpappenproduzenten ohne eigene Papierfertigung, weil die Kunden immer kurzfristiger kleine, individuell gestaltete Chargen orderten.

Geschäft mit Schlüsselkunden

In der Branche herrsche „ein intensiver Verdrängungswettbewerb“. All das mindere das Ergebnis. Thimm reagiere, indem es sich auf das Geschäft mit Schlüsselkunden im Bereich margenstärkerer Multimaterial- und Spezialverpackungen konzentriere. Einen „guten Beitrag zur Unternehmensentwicklung“ leiste mit 29 Prozent des Umsatzes das Auslandsgeschäft, insbesondere mit Zentral- und Osteuropa, so Schliep.

Trotz der Markt-Herausforderungen will die Gruppe in diesem Jahr 70 Mio. Euro investieren. Zum Vergleich: In den vergangenen fünf Jahren waren es insgesamt 146,3 Mio. Euro. Ein großer Teil des Geldes fließt in das neue Werk Holledau in Bayern, das Anfang 2017 das Thimm-Werk in Unterschleißheim bei München ersetzen soll.

Die neue Wellpappenfabrik wird doppelt so groß wie das Werk in Northeim sein, hochautomatisiert arbeiten und auf die digitale Vernetzung der Produktionsprozesse (Industrie 4.0) setzen. Von Holledau aus will die Gruppe künftig den süddeutschen Raum bedienen.

Sieben Prozent Wachstum

Auch im rheinland-pfälzischen Germersheim und im mexikanischen Puebla investiert Thimm. Das Werk in Puebla liefert Transportbehälter und Spezialverpackungen für die Industrie, unter anderem für Volkswagen. „Wir haben das Werk auf Drängen unserer Kunden gebaut“, betonte Schliep. In diesem Jahr rechnet die Gruppe mit einem Wachstum von sieben Prozent.

Thimm beschäftigte Ende vergangenen Jahres 3021 Mitarbeiter (plus 6,9 Prozent), davon 444 in Northeim. Bundesweit bildete das Unternehmen 115 junge Menschen in acht Berufen und einem dualen Studiengang aus, davon 40 in Northeim.

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