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Oppermann informiert sich über EcoBus

„Kann den ÖPNV revolutionieren“ Oppermann informiert sich über EcoBus

Politischer Besuch im Göttinger Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS): Thomas Oppermann, Fraktionsvorsitzender der SPD im Bundestag informierte sich über Nachhaltigkeitsforschung und insbesondere das EcoBus-Projekt. „Absolut innovativ“, so ein Fazit von Oppermann.

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Thomas Oppermann mit Prof. Marc Timme (v.l.).

Quelle: Grünewald

Göttingen. EcoBus ist eines der wichtigen Projekte im Rahmen des Südniedersachsenprogramms. Es geht darum, den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) insbesondere im ländlichen Raum zu flexibilisieren. Momentan ist der ÖPNV im Wesentlichen um den Schülerverkehr herum gebaut. Die Schülerzahl nimmt aber ab, damit rentieren sich auch die verbliebenen Busverbindungen immer weniger. Vom Dorf weitab der Städte weg- und wieder zurückzukommen – mit dem ÖPNV sehr schwierig.

Bei EcoBus sollen die großen Linienbusse durch kleine Transporter ersetzt werden, die ohne Haltestellen und lange Wartezeiten die Fahrgäste dort aufnehmen und absetzen, wo sie  es möchten. Quasi der Komfort eines Taxis zum Preis eines Bustickets. Im Kern steht ein Computeralgorithmus, der die Anfragen intelligent auf die herumfahrenden Busse verteilt und ideale Routen berechnet, so Prof. Marc Timme, „einer der weltweit führenden Köpfe der Netzwerktheorie“, wie Institutsdirektor Stephan Herminghaus meint.

„Das ist ein hochinteressantes Forschungsprojekt“, so Oppermann. „Diesen Weg ist noch keiner gegangen. Das kann den ÖPNV revolutionieren im Sinne einer absoluten Qualitätsverbesserung ohne Kostenexplosion, eventuell sogar bei gleichbleibenden Kosten.“ Für Oppermann war ein bundesweites Potenzial der Entwicklung ersichtlich. Im Gespräch brachte er die Option ins Spiel, dass das Projekt zu einem späteren Zeitpunkt durchaus auch für das Bundesverkehrsministerium interessant sein könnte.

Derweil warten die Wissenschaftler und die mit ihnen kooperierenden Nahverkehrsunternehmen auf die Fördermittelzusage aus Hannover. Ende 2016 soll es in den Praxistest gehen.

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