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Oppermann und Dyckerhoff übernehmen Sibo-Anteile

Transaktion Oppermann und Dyckerhoff übernehmen Sibo-Anteile

Noch muss das Bundeskartellamt zustimmen, die Verträge jedoch sind unterzeichnet: Die Hann. Mündener Firmengruppe Oppermann und der Zementkonzern Dyckerhoff übernehmen zum Jahreswechsel 2009/2010 Transportbetonaktivitäten der Osnabrücker Baustoffgruppe Sievert.

Dabei handelt es sich um die Sibobeton-Firmen Kurhessen/Leinetal (SKL mit 14 Standorte inklusive Göttingen) und Thüringen (vier Standorte). An der SKL wird Oppermann künftig 85 Prozent, Dyckerhoff 15 Prozent halten, heißt es. Sibo Thüringen wird Oppermann zu 100 Prozent (vorher 25%) übernehmen, teilte das Mündener Unternehmen gestern auf Tageblatt-Nachfrage mit. Die restlichen Transportbetonaktivitäten der Sievert AG (Sibo, gegründet 1965) werden im Laufe des Jahres an den Zementkonzern Dyckerhoff gehen.

Im Gegenzug, so wurde weiter bekannt, scheiden Oppermann und Dyckerhoff aus dem Gesellschafterkreis der Osnabrücker Baustoffgruppe Sievert aus. Bislang habe Oppermann sieben Prozent an der Sievert AG gehalten sowie Beteiligungen an einigen Quick-Mix-Firmen. Der im S-Dax gelistete Dyckerhoff-Konzern hält rund 32 Prozent der Anteile an der Osnabrücker Aktiengesellschaft.
Die Sievert-Gruppe habe im vergangenen Jahr in der Transportbetonbranche mit einem Umsatz von rund 75 Millionen Euro und 163 Beschäftigten schwarze Zahlen geschrieben, heißt es in einer Presseerklärung zum Verkauf der Anteile. Über die Konditionen des Deals wollen die Vertragspartner keine näheren Angaben machen, zumal das Geschäft noch vom Bundeskartellamt abgesegnet werden müsse.

Wilhelm Oppermann, Geschäftsführer der gleichnamigen Firmengruppe, begründet das Ausscheiden aus der Sievert AG und den Kauf der Anteile der SKL und ST: „Mit dem Ausscheiden der Oppermanngruppe aus der Sievert AG und die damit zusammenhängenden vertikalen Konzentration auf die – neben dem Kies- und Kalksteinabbau – für unser Familienunternehmen zentralen Sparte Transportbeton sind die Weichen für eine optimale Marktausrichtung gestellt.“

Die von August Oppermann gegründete Flussbaggerei wird heute in der fünfter Generation von Wilhelm Oppermann als Familienunternehmen der Natursteinindustrie geführt.

Neben den 100-prozentigen August-Oppermann-Werken hält die niedersächsische Firmengruppe Beteiligungen an diversen Kieswerken und Unternehmen der weiterverarbeitenden Industrie (unter anderem Transportbetonwerke) Des weiteren hält die Mündener August Oppermann GmbH & Co. KG mittelbare und unmittelbare Auslandsbeteiligungen in den Vereinigten Staaten, Polen, Luxemburg und der Tschechischen Republik. Im Firmenverbund Oppermann sind im Kernbereich der Natursteingewinnung rund 120 Personen beschäftigt.

soz

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