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Ottobock: Börsengang ist Option

Duderstädter Konzern schließt Umwandlung in Aktiengesellschaft nicht mehr aus Ottobock: Börsengang ist Option

Es wird nicht mehr vor Weihnachten geschehen und auch nicht im Neuen Jahr. Frühstens 2017 geht Ottobock an die Börse. Hans Georg Näder, Inhaber des Duderstädter Konzerns, schließt die Umwandlung der Ottobock Healthcare in eine Aktiengesellschaft nicht mehr aus. Das erfuhren gestern rund 1300 Mitarbeiter vom Standort Duderstadt, die der Firmenchef zum „Ausblick in die Zukunft“ in die Firmenzentrale eingeladen hatte.

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Will den Duderstädter Ottobock-Konzern führen, so lange er Spaß an der Arbeit hat: Inhaber Hans Georg Näder.

Quelle: Schauenberg

Duderstadt. Zuvor hatte Näder auf die Notwendigkeit eines intelligenten Kostenmanagements hingewiesen, damit das Unternehmen mit 7500 Beschäftigten weltweit profitabel bleibe und „alle strategischen Optionen offen hält“.

Seine Töchter Julia (24) und Georgia (17) würde er gern in seiner Nachfolge sehen, sie müssten sich jedoch gegen 1300 Wettbewerber behaupten, „die alle Chef werden wollen“, sagt Näder mit Blick in den Saal. Einmal mehr betonte der Inhaber, dass der oder die Beste zum Zuge käme.

Eine für die Duderstädter wichtige Botschaft  überbrachte der Firmenchef: „Internationale Investitionen gefährden  nicht das Wachstum in Duderstadt.“ Dass es im Eichsfeld vorangeht,  wurde an der Versammlungs-Location offensichtlich. Die Veranstaltung fand in der kurz vor Bezug stehenden neuen Produktionshalle statt. Im Juni erfolgte der erste Spatenstich für das Werk II, für das 6 Mio. Euro investiert wurden.

Duderstädter Konzern schließt Umwandlung in Aktiengesellschaft nicht mehr aus. © Schauenberg

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Bis 2020 sollen rund 35 Mio. Euro in den Standort Duderstadt fließen. Die Firmengruppe Ottobock erzielte im laufenden Geschäftsjahr einen Umsatz von rund einer Mrd. Euro. Dazu trugen unter anderem das „Mutterschiff“ Healthcare mit 772 Mio. Euro (6346 Mitarbeiter) bei, die OB-Kunststoff mit 92 Mio. Euro (295), das Joint Venture Technogel mit 27 Mio. Euro (127), die Baltic Yachts mit 37 Mio. Euro (238) und die Sycor mit 57 Mio. Euro (500).

Bis 2020 soll der Konzern rund 2 Mrd. Euro Umsatz erzielen, lauten die Pläne. Die Mitarbeiterzahl werde bis dahin weltweit deutlich über 11 000 steigen, erfuhren die Beschäftigten in Duderstadt. Solange es ihm Spaß mache, werde er den Konzern weiter führen, betonte Näder (Jahrgang 1961) vor versammelter Mannschaft. Auch könne er sich vorstellen, nach einem Börsengang den Vorstandsvorsitz selbst zu übernehmen und später im Aufsichtsrat der Aktiengesellschaft weiter aktiv zu sein.

Ein „Feuerwerk“ an Innovationen kündigte der geschäftsführende Gesellschafter für alle Konzernbereiche in den kommenden Jahren an: in der mechanischen und mechatronischen Prothetik, im Bereich Rollstühle, auch in der Orthetik und in der Neurorehabilitation  bei Schlaganfällen.

Neben dem Ausbau in Duderstadt werde in Kürze ein neues US-Headquarter in Austin (Texas) bezogen. Ähnlich wie das Science-Center in Berlin wird in New York ein „Ottobock Experience“ gebaut.

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