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Pema investiert eine Million Euro in Herzberger Zentrale

Blockheizkraftwerk in Betrieb Pema investiert eine Million Euro in Herzberger Zentrale

„Das Wachstum unserer Firma hat immer wieder Anbauten erforderlich gemacht. Das hat dazu geführt, dass es am Ende sechs voneinander unabhängige Heizungsanlagen gab“, berichtet der Geschäftsführer der Herzberger Pema GmbH, Albrecht Haase (45). Effizient war das nicht. Nun hat die Lkw-Vermietung, der europaweit 18 000 Fahrzeuge gehören, 1 Mio. Euro in eine neue Zentralheizung investiert.

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Geschäftsführer Albrecht Haase und Ingenieur Peter Schleevoigt im Blockheizkraftwerk der Pema in Herzberg.

Quelle: MIC

Herzberg. „Kernstück ist ein 135 000 Euro teures Blockheizkraftwerk, das mit Gas betrieben wird“, sagt der Göttinger Bauingenieur Peter Schleevoigt (64), dessen Büro die Anlage konzipiert hat. Der vom Kraftwerk erzeugte Strom wird vom Unternehmen selbst verbraucht. Die anfallende Wärme kann es nicht nur während der kalten Jahreszeit nutzen. Auch im Sommer müssen die Lackiererei und die Waschstraße geheizt werden.

„Das Blockheizkraftwerk wird sich in gut drei Jahren amortisiert haben“, hat Schleevoigt berechnet. Der Kohlendioxid-Ausstoß des Unternehmens verringert sich um 500 Tonnen pro Jahr. Mit ihrem Heizkonzept belegten die Herzberger bei einem Nachhaltigkeitswettbewerb des Mutterkonzerns, der französischen Bankengruppe Société Générale, den zweiten Platz. Die Franzosen, die Pema 2008 gekauft haben, fördern die Anlage nun mit 67 000 Euro.

Pema vermietet Sattelzüge mit Anhänger für einen Zeitraum von einem Tag bis zu 48 Monaten. „Kunden können zwischen allen großen Herstellern wählen“, sagt Geschäftsführer Haase. Spediteure decken so Auftragsspitzen ab, ohne neue Fahrzeuge finanzieren zu müssen. Pema kümmert sich um Wartung und Reparatur. Es gibt einen 24-Stunden-Notruf. Ersatzfahrzeuge werden gestellt.

Derzeit, so Haase, stehe das Unternehmen, das seine Fahrzeuge alle vier Jahren austausche, vor einer großen Herausforderung. Der Gebrauchtwagenmarkt stagniere. Russland, wohin bisher viele Fahrzeuge gegangen seien, frage kaum noch Sattelzüge nach. Der osteuropäische Staat stehe vor einer Rezession. Der schwache Rubel verteuere zudem Importe aus der Eurozone.

Gleichzeitig würden mehrere Sattelzughersteller Fahrzeuge günstig anbieten, weil sie wirtschaftliche Probleme hätten. Um nicht so viele Lkw verkaufen zu müssen, lasse Pema die Sattelzüge jeweils zwei, drei Monate länger laufen.

Pema GmbH
In Deutschland sind für die Pema GmbH 460 Mitarbeiter in 16 Niederlassungen tätig. 278 davon arbeiten in der Zentrale in Herzberg. Weitere 140 Beschäftigte arbeiten in acht weiteren europäischen Staaten. Stark ist Dänemark mit 3376 Fahrzeugen. Es folgen Schweden und Polen mit jeweils rund 1000 Lastkraftwagen. Im vergangenen Jahr wurde eine Vertretung in den Niederlanden eröffnet. 2015 ist eine Niederlassung in Österreich geplant. 2013 machte das Unternehmen 300 Mio. Euro Umsatz. Die Zahlen für 2014 liegen noch nicht vor.

Von Michael Caspar

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