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Pilotphase fast abgeschlossen: Resonanz auf "Business4school" ist groß

Wirtschaft für Alpha-Schüler Pilotphase fast abgeschlossen: Resonanz auf "Business4school" ist groß

„Business4school“ ist eine gemeinsame Initiative der Lions Clubs Göttingen, Familienunternehmer und Südniedersachsenstiftung, die in Kooperation mit den sechs Göttinger Gymnasien und Gesamtschulen seit Februar Wirtschaftsunterricht für Schüler anbietet. Mit rund 80 Anmeldungen wurden die ursprünglichen Erwartungen zur Teilnehmerzahl weit übertroffen.

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Wirtschaftsanwalt Ulrich Herfurth bei der Vorstellung der Ziwschenbilanz des Projekts „Business4school“.

Quelle: Vetter

Göttingen. Früher gab es noch Wirtschaftsunterricht an Schulen, dann ging das Fach in Politik auf – und quasi unter. Immer wieder gibt es daher Stimmen, die nach einer Wiedereinführung rufen. Ulrich Herfurth, Vorsitzender des Lions Club Göttingen und international tätiger Wirtschaftsanwalt, sieht im grundlegenden wirtschaftlichen Wissen auch ein Stück kultureller und gesellschaftlicher Verantwortung.

Doch das nötige Fachwissen wird in der Schule so gut wie nicht vermittelt und auch den Lehrern fehlt es oft an entsprechender fachlicher Qualifikation. Also machte sich Herfurth zusammen mit Professoren, Lehrern und anderen Unternehmern daran, ein Konzept zu erarbeiten, wie man Schülern Wirtschaftswissen vermitteln kann.

„In Göttingen gibt es schon einiges an Angeboten für Schüler im Bereich Berufsorientierung und Wirtschaftswissen“, sagt Herfurth. Darunter fallen Betriebsbesichtigungen, Berufsberatung, Praktika, aber auch Schülerfirmen-Projekte oder Planspiele. „Was es aber praktisch nicht gibt, ist eine kontinuierliche Vermittlung von Wissen, das einen Überblick über die Thematik gibt.“ Vor Augen hat „Business4school“ begleitende Angebote ab der 9. Klasse bis zum Abitur, aber auch die Vermittlung von Instrumenten, Fachwissen und Kontakten an Lehrer. In einem „BusinessCircle“ treffen die sich bereits zum lockeren Austausch mit Führungskräften.

Herzstück der Pilotphase, die im Februar begann und mit Ablauf des Schuljahres endet, ist das „BusinessCollege“ für Schüler. Einmal im Monat abends findet dazu ein etwa zweistündiges Seminar in den Räumlichkeiten der Privaten Fachhochschule statt, dieses „Semester“ zum Oberthema Unternehmen/Business Basics. Jedes Halbjahr beginnen ein neues Schwerpunktthema und ein neuer Anmeldezyklus. Nach den Sommerferien geht es dann mit „Staat und Gesellschaft“ weiter. Die ehrenamtlichen Referenten sind Hochschullehrer und Führungskräfte regionaler Unternehmen.

Auch das Unterrichtsmaterial wird gestiftet, die Ordner etwa vom Schreibwarengeschäft Wiederholdt – „lauter helfende Hände“, sagt Herfurth, die das Projekt möglich machen. Am Ende gehen die Schüler mit einem gefüllten Ordner, neuen Impulsen und erweitertem Wissensschatz nach Hause.

Der Aufwand hat die Beteiligten im Rückblick überrascht. „An Zeit haben wir in die Konzeption etwa 600 Stunden investiert, hinzu kommt noch der Aufwand von Lehrern, Dozenten und Referenten, was etwa 60000 Euro Personalaufwand entspricht“, betont Herfurth. Hinzu kommen noch Sachmittel. Doch ebenso überraschend war der Erfolg. Mit 20 bis 30 Anmeldungen hat man gerechnet, 80 wurden es, regelmäßig saßen etwa 60 Schüler in den Seminaren. Was den Mitwirkenden bereits auffiel: Es sind dies die ohnehin bereits engagierten und leistungsstarken Schüler.

www.business4school.de

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