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Porträt: Northeimer Firma Rentoclean

Mit Maismehl-Schaum gegen Unkraut-Wildwuchs Porträt: Northeimer Firma Rentoclean

76 Firmen und Institutionen haben sich um den Innovationspreis 2014 des Landkreises Göttingen beworben. Nicht alle konnten gewinnen, obwohl viele Ideen und Erfindungen einen Preis verdient hätten. Das Tageblatt stellt die Teilnehmer und ihre Beiträge vor. Heute: Rentoclean.

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Rentoclean: Eickemeier, Grün.

Quelle: Heller

Northeim. Wildkräuter auf befestigten Wegen dürfen nicht mehr chemisch bekänpft werden. So hat es die Europäische Union beschlossen. Ein Alternativverfahren zum Unkrautrupfen und zum Abflammen bietet Rentoclean, eine Sparte des Northeimer Eickemeier-Konsortiums. „Wir arbeiten mit einem Schaum aus kochend heißem Wasser, Kokoszucker und Maismehl“, erläutert Uwe Eickemeier. Er hat sich mit dem Verfahren um den Innovationspreis beworben.

„Der Schaum umhüllt die Pflanze und überhitzt sie bis zu fünf Minuten lang“, führt der Unternehmer aus. Die Zellen öffneten sich und zögen den Schaum bis in die Wurzeln. So werde die gesamte Pflanze zerstört. Im ersten Jahr seien drei, vier Behandlungen nötig, im zweiten zwei, drei. Der Schaum sei ungiftig. Eickemeier verkauft die Heißschaumanlagen an Kommunen und Wohnungsbaugesellschaften. Er bietet die Behandlungen aber auch in Zusammenarbeit mit Michael Grün aus Altenbeken als Dienstleistung an.

Die Geräte stammen von der dänischen Firma Triventenk, die ein bereits bekanntes Verfahren mit einem schwedischen Serviceunternehmen weiterentwickelt hat. Eikemeier übernahm im vergangenen Jahr den Vertrieb in Deutschland. Er hatte früher ein Unternehmen für Oberflächenbeschichtung. 2002 gründete er die Northeimer Eickemeier Industrie-Service GmbH, die Trockeneisstrahlgeräte vertreibt. Dabei dient Trockeneis aus Kohlendixoid, das bei der Herstellung von PVC und Ammoniak anfällt, als Reinigungsmittel. „Es hinterlässt keine Rückstände“, nennt der Unternehmer einen Vorteil.

Von Michael Caspar

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