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Poststreik in der Region Göttingen beendet - Fragen offen

Wirtschaft Poststreik in der Region Göttingen beendet - Fragen offen

Seit heute Morgen läuft bei der Post wieder der normale Geschäftsbetrieb, die zuletzt über 30 000 Streikenden sind an die Arbeit zurückgekehrt. Die große Frage, die den Endkunden beschäftigt, bleibt jedoch, was mit der eingebunkerten Post geschieht.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. „Es wird ein paar Tage dauern, die verzögerten Sendungen zuzustellen“, gibt Post-Sprecher Jens-Uwe Hogardt die offizielle Linie der Post wider. Er verweist zudem darauf, dass die Streikintensität regional sehr unterschiedlich ausfiel. „Wo es konsequent bestreikte Betriebsstätten gibt, wird es noch den einen oder anderen Tag länger dauern.“ Auf die Frage hin, welche Regionen in Niedersachsen und welche Zustellbereiche in Göttingen denn besonders stark betroffen wären, heißt es weiterhin nur: kein Kommentar. Ebenso auf die Frage hin, wie viele Sendungen nun eigentlich liegengeblieben sind und etwa in Göttingen eingelagert wurden. Auch nach Ende des Streiks gibt sich die Post ungebrochen verschlossen. Die gestellte Frage, ob die Post darin ein kundenfreundliches Verhalten sehe, bleibt ebenfalls unbeantwortet.

 
Den aufgehäuften Sendungslagerbestand will die Post nun Stück für Stück abbauen, begleitend zu ihrer normalen Zustelltätigkeit. Eine Priorisierung des Lagerbestandes sei schwierig, weil man keinen Überblick darüber habe, so Hogardt.
Zuletzt hat sich durch Leserzuschriften immer stärker gezeigt, dass gewisse Zustellbezirke von der Post auch weiterhin ganz regulär bedient wurden, während andere seit vier Wochen keine Post erhielten – das Göttinger Tageblatt hatte zudem Testsendungen verschickt, um genau dies in Göttingen auszutesten. Es bleibt offen, ob dann plötzlich einmal der ganze Briefkasten voll sein wird oder ob sich die nachträgliche Zustellung über viele Wochen hinziehen wird – denn es gilt pro Haushalt rechnerisch den vierundzwanzigfachen täglichen Lieferdurchschnitt abzuarbeiten. sg

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