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Rizor meldet Insolvenz an

Transportunternehmen Rizor meldet Insolvenz an

Für das Göttinger Busunternehmen Rizor GmbH & Co. KG und die Buswerft GmbH & Co KG wird ein Insolvenzeröffnungsverfahren eingeleitet. Rizor transportiert allein täglich rund 1000 Schüler sowie über 300 Behinderte für die Göttinger Werkstätten.

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Ein Bus der insolventen Firma Rizor

Quelle: r

Nesselröden/Hildesheim. Für das Göttinger Busunternehmen Rizor GmbH & Co. KG und die Buswerft GmbH & Co KG wird ein Insolvenzeröffnungsverfahren eingeleitet. Rizor transportiert allein täglich rund 1000 Schüler sowie über 300 Behinderte für die Göttinger Werkstätten. Im Zuge des eingeleiteten Verfahrens wird nun eine Restrukturierung der Gesamtunternehmen angestrebt. „Wir sind sehr zuversichtlich, für die Gesellschaften und auch Mitarbeiter der Gruppe eine zukunftsträchtige Lösung zu finden“, so der Geschäftsführer Rüdiger Otto und die vorläufigen Insolvenzverwalter Dr. Gerrit Hölzle und Timm Gessner aus der Kanzlei GÖRG. Die Löhne und Gehälter der 185 Mitarbeiter sind für die kommenden drei Monate gesichert, die Dienstleitungen der Gruppe sollen uneingeschränkt fortgesetzt werden.

„Der Prozess der Restrukturierung soll mit der Einbindung von eigenen Sanierungsansätzen der Geschäftsführung und Betriebsleitung und auch potenziellen Interessenten verbunden sein. Hier sind wir zuversichtlich, langfristige Lösungen für den Busverkehr in der Region eingehen zu können.“, so die vorläufigen Insolvenzverwalter.

Rizor transportiert allein täglich rund 1000 Schüler in Göttingen sowie über 300 Behinderte für die Göttinger Werkstätten. Holger Gerken, Leiter der Göttinger Werkstätten reagierte besorgt. „Uns ist zwar die ein reibungslose Weiterführung des Fahrbetriebes für die kommenden drei Monate garantiert worden, doch einen Ersatz zu finden, dürfte erfahrungsgemäß nicht einfach werden“, so Gerken. Mit Rizo hätten die Göttinger Werkstätten sehr gute Erfahrungen gemacht.

Auch Ulrich Lottmann, Sprecher vom Landkreis Göttingen bestätigt, dass eine Insolvenz von Rizor nicht unerhebliche Auswirkungen auf den Schulbetrieb mit sich bringen würde. Betroffen seien die Schülersonderbeförderung im Bereich Duderstadt und für das Schulzentrum Geismar in Göttingen. Dies seien zusammen 68 Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen. Auch bei Sport- und Schwimmfahrten im Bereich Duderstadt für 88 Schülerinnen und Schüler werden derzeit von Bussen der Firma Rizor übernommen. Insbesondere sei aber die Schülerbeförderung im Raum Osterode betroffen. Hier sei das Unternehmen Rizor Auftragnehmer für mehrere Linien, die von insgesamt 983 Schülerinnen und Schülern genutzt werden.

Von Bernard Marks

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