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Rolf-Georg Köhler präsentiert Pläne für 2016

Wirtschaftsempfang der Stadt Göttingen Rolf-Georg Köhler präsentiert Pläne für 2016

Zum siebenten Mal fand in der Göttinger Lokhalle der Wirtschaftsempfang des Oberbürgermeisters statt – eine Plattform für den Austausch von Wirtschaft und Verwaltung. Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) skizzierte dabei zahlreiche Projekte und Herausforderungen für 2016.

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Quelle: Pförtner

Göttingen. Den Anfang machte Köhler mit der Ankündigung, dass Anfang 2016 ein hauptamtlicher Referent eingestellt werden soll, der als Servicestelle für Wissenschaft und Wirtschaft im Neuen Rathaus tätig sein wird. Damit soll der Kontakt des Oberbürgermeisters in die Unternehmen und Verbände hinein gestärkt werden.

Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen GWG wird zudem eine Unternehmensbefragung durchführen, in der die Standortbedingungen sowie die Qualität der Serviceleistungen der GWG bewertet werden sollen – um diese zu verbessern. Die Befragung beginnt Ende Oktober 2015 und soll Ende Januar 2016 durch das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) in Berlin ausgewertet werden.

In Köhlers Augen dominiert aber aktuell die Bewältigung der Flüchtlingskrise fast jedes andere Thema, insbesondere auch durch das Tempo, in dem Lösungen nötig werden. „Wir wissen: Hunderte sind schon da, hier in Göttingen, hunderte werden noch bis Jahresende kommen, viele Hunderte werden es vermutlich 2016 sein. Für sie brauchen wir schnell angemessene Unterkünfte. Wir müssen außerdem für Kita-Plätze, schulische Ausbildung oder Sprachkurse sorgen.“

Da der Integrationsfaktor durch Beschäftigung sehr hoch ist und gleichzeitig auch einen Teil zur Bewältigung des Fachkräftemangels leisten könne, müsse hier angesetzt werden, so Köhler, denn eine Beschäftigungsaufnahme sei noch mit zu vielen bürokratischen Hürden belegt. „Da müssen wir ran“, so Köhler. „Vorausgesetzt, wir wollen, dass Göttingen seine Rolle als Zuwanderungsstadt ernst nimmt, und vorausgesetzt, wir wollen die Chancen nutzen, die sich in Deutschland und in Göttingen durch Zuwanderung für Wirtschaft und Beschäftigung eröffnen. Ich will das.“

Veränderungen und nötige Anpassungsleistungen sieht Köhler durch den wirtschaftlichen Strukturwandel. Innerhalb von 25 Jahren habe sich die Mitarbeiterzahl im produzierenden Gewerbe fast halbiert. „Und die Kurve ist an ihrem Tiefpunkt noch nicht angekommen.“ Damit spielte er auch auf den jüngst beschlossenen Personalabbau im Göttinger Zeiss-Werk an. Chancen für mehr Beschäftigung sieht Köhler hingegen aus dem Bereich Wissenschaft und Forschung kommen, insbesondere aus dem Ausbau des Gesundheitsschwerpunktes der Stadt sowie der Logistik.

Um die Rolle der Stadt als Oberzentrum weiter zu stärken, soll im kommenden Jahr mit der Erarbeitung eines Marketingkonzeptes begonnen werden, „das unserer Stadt seit langem fehlt“. Vermarktung könne und müsse in einer gesamtstädtischen Abstimmung erfolgen.

Der regionalen Wirtschaft verdeutlichte Köhler darüber hinaus, dass es 2016 Investitionen der Stadt sowie ihrer Betriebe und Gesellschaften in Höhe von rund 70 Mio. Euro geben wird, Grund- und Gewerbesteuern sollten 2016 stabil bleiben.

Von Sven Grünewald

©Pförtner

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