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„Man sieht, was man geschafft hat“

Ruhstrat wirbt mit Kampagne von Blackbit um Auszubildende „Man sieht, was man geschafft hat“

Mehr als 40 Auszubildende bei einem Personalstand von knapp 160 Mitarbeitern sind eine beeindruckende Quote. Dennoch fällt es auch der Ruhstrat Haus- und Versorgungstechnik GmbH immer schwerer, junge Menschen für einen Job im Handwerk zu begeistern.

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Haben Spaß an ihrem Beruf: Auszubildende von Ruhstrat.

Quelle: Plha

Göttingen. Um das Image zu steigern und zusätzlichen Nachwuchs zu akquirieren setzt das Göttinger Familienunternehmen auf die von der Werbeagentur Blackbit konzipierte Kampagne „Mach dir mehr ausBildung!“

Selbst ein Betrieb wie Ruhstrat, der in der Szene einen exzellenten Ruf genießt, hat Probleme, sämtliche Ausbildungsplätze zu besetzen. „Das liegt an der Einstellung der Gesellschaft zum Handwerk“, beklagt Prokuristin Daniela Ruhstrat. Ein Großteil der Jugendlichen präferiere Jobs in der Industrie, da die Bezahlung dort besser ist. Zudem hinke das Ansehen von Handwerksberufen der Realität hinterher, meint Ruhstrat. „Viele denken, bei uns würde man bis zum Knöchel im Öl stehen und sich körperlich extrem schinden. Das ist längst nicht mehr in solchen Ausmaßen der Fall, da mittlerweile alles hochtechnisiert abläuft“, sagt die Frau von Geschäftsführer Steven Ruhstrat.

Stattdessen darf an größeren Bauvorhaben mitgewirkt werden, und „man sieht, was man geschafft hat“, wie ihr kürzlich eine Auszubildende berichtet habe. „Viele wissen gar nicht um ihre Möglichkeiten. Dabei sind die Aufstiegs- und Übernahmechancen bei uns klasse, weil wir sehr daran interessiert sind, unseren eigenen Nachwuchs zu gewinnen und lange im Unternehmen zu halten“, betont Ruhstrat.

Blackbit war bei der Umsetzung der Kampagne daran gelegen, echte Auszubildende zu fotografieren. „Dadurch steigt der Wiedererkennungswert, und die Auszubildenden zeigen, dass sie selbstbewusst zu ihrem Beruf stehen“, erklärt Junior-Art-Direktorin Siska Wilde. Ihr Ziel sei es gewesen, das peppig-lässige Bild einer Ausbildung zu zeichnen, die viel Spaß macht. „Diese Berufe sind alles andere als eingestaubt und der Blaumann keineswegs uncool“, unterstreicht Wilde.

Ergebnis der Zusammenarbeit ist ein mehrseitiger Flyer geworden. Die Sprache sei bewusst ein wenig flapsig, auf einen hohen Informationsgehalt wurde aber ebenso Wert gelegt, um eine Brücke zu den Eltern der angehenden Schulabgänger zu schlagen, so Wilde. Zudem werden in der vermeintlichen Männerdomäne auch Frauen porträtiert. „Das kommt bei den Jungs immer gut“, weiß Wilde.

Ruhstrat bildet in fünf Berufen aus: Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik; Elektroniker Energie- und Gebäudetechnik sowie Elektroniker Automatisierungstechnik; Technischer Systemplaner Versorgungs- und Ausrüstungstechnik und Industriekaufmann.

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