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Sanktionen im Blick behalten

47. Mobilitätstalk: Regionale Entwickler ?von Logistik-Software stellen sich vor Sanktionen im Blick behalten

Zwei Vorträge über moderne Logistik-Software haben im Mittelpunkt des 47. Mobilitätstalks gestanden. Farshid Noorani von „Multimedia Internet Telematik“ (M.I.T.) sowie Manfred Steins von „Anton Software“ stellten ihre regional eher unbekannten Firmen vor.

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Logistikzentrum

Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Die im Maschmühlenweg ansässige M.I.T. entwickelt unter anderem Standard-Software für Speditionsverwaltung, Lager- und Fuhrparkmanagement. Weiterhin für Laderaumoptimierung, Fahrzeugortung, Tourenplanung und -optimierung. Darüber hinaus schreiben die zwölf Mitarbeiter aber auch auf den individuellen Gebrauch zugeschnittene Programme, ergänzen bestehende Kundensysteme oder passen diese in Teilbereichen an die aktuellen Anforderungen an. Geschäftsführer Farshid Noorani, der M.I.T. 2002 gründete, berichtete über ein Projekt mit dem Osteroder Speditionsunternehmen Obermann.

Obermann habe mit Hilfe einer Fremdfirma ein Programm zu entwickeln versucht. Sieben Monate hätte die Arbeit bereits in Anspruch genommen, das Programm sei immer noch nicht fertig gewesen und habe zudem viele Fehler enthalten. Da hätten die Osteroder M.I.T. zu Hilfe gerufen und die Göttinger hätten weniger als einen Monat gebraucht, um Obermann ein verlässliches Programm zu liefern, so Noorani stolz. Sein Fazit: Es sei wichtig, dass eine Software-Firma auch etwas von der Materie verstehe, für die sie Programme entwickelt: „Wir kennen uns eben mit Logistik aus.“

Dass ein Softwareentwickler nicht nur programmieren können, sondern von der Branche etwas verstehen muss, für die er Programme schreibt, betonte auch Manfred Steins. Darum würden neue Mitarbeiter auch erst zwei Jahre lang geschult, bevor sie Projekte beim Kunden durchführen könnten, so der Geschäftsführer der „Anton Software“, denn: „Wer kennt sich schon mit Programmieren, Logistik und Exportrichtlinien zugleich aus?“

Das 1987 gegründete Unternehmen beschäftigt 24 Mitarbeiter und hat seinen Sitz im Science Center im Industriegebiet. Es entwickelt Versand- und Export-Software für unterschiedliche Zwecke, zum Beispiel für Zollabwicklungen, vom Bundesamt für Wirtschaft vorgeschriebene Ausfuhrkontrollen, Sanktionslistenprüfungen (bestimmte Kunden im Ausland dürfen nicht beliefert werden) sowie die Erzeugung von Barcode-Etiketten. Gerade mal sechs der rund 350 Kunden haben ihren Sitz in der Region, der Rest im gesamten Bundesgebiet sowie teilweise im europäischen Ausland. hr

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