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Früh das Faible fürs Tüfteln entdeckt

Landesbeste Auszubildende Früh das Faible fürs Tüfteln entdeckt

Das Renommee des Unternehmens gab den Ausschlag: Sarah El Fakhouri nahm das Angebot von Zeiss Microscopy in Göttingen an und startete durch. Mit ihrer Leidenschaft für ihren Beruf avancierte sie zu einer der landesbesten Auszubildenden im Bereich der niedersächsischen Industrie und Handelskammern.

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Sarah El Fakhouri.

Quelle: Thiele

Göttingen. „Ich hatte mehrere Zusagen, aber vor allem wollte ich in die Industrie. Und besonders der weltweite Ruf war entscheidend“, sagt die Elektronikerin für Geräte und Systeme. Zeiss sei für sie eine gute Wahl gewesen: „Wir hatten Glück, dass die Ausbildung in Zusammenarbeit mit der Firma Mahr erfolgte.“ In der dortigen Ausbildungswerkstatt für Elektroniker hätten alle Beteiligten das Ziel verfolgt, „dass wir die Zwischenprüfung mit gut oder sehr gut abschließen“. Der nächste Vorteil: „Zwei Betriebe und zwei Ausbilder bedeuten mehr Eindrücke und mehr Erfahrung“ – die sie schon von Kindheit an mit Neugier und wachsender Begeisterung gesammelt hat.

Ihr Vater habe ihr in ganz jungen Jahren Baukästen zum Tüfteln geschenkt. „Schon als ich in die fünfte Klasse kam, habe ich Schaltungen aufgebaut.“ Ihr Klassenlehrer an der IGS interessierte sich für Elektronik – allerdings privat. Er unterstützte ihre Affinität für Technik, aber damit auch den Entschluss, die Schule zu wechseln. „Ich wollte in den Leistungskurs Elektrotechnik. Mit 16 ging ich zur BBS II.“ Sarah El Fakhouri absolvierte Betriebspraktika: sowohl schulische Pflichtveranstaltungen als auch freiwillige Schnuppereinsätze in Werkstätten – alle im Bereich Geräte- und Systemelektronik.

„Nach dem Abitur begann ich zu Hause zu programmieren.“ Die Software, die sie nutzte, sei aktualisiert und mittlerweile Ausbildungsinhalt: „Das gab es in meiner Ausbildung noch nicht.“ Zurzeit ist die 24-Jährige als Fachmonteurin tätig. „Über meine Ziele habe ich mir noch nicht richtig Gedanken gemacht.“ Statt der Meisterausbildung strebt Sarah El Fakhouri einen anderen Weg an: „Vielleicht eine Qualifizierung zum Techniker Fachrichtung Elektrotechnik. Aber nicht in Vollzeit, dann wäre ich zwei Jahre raus aus der Praxis. Also zusätzlich zur Arbeit.“ Dieser Abschluss böte die Aussicht auf mittlere Führungspositionen. Matthias Seidel, Ausbildungsleiter bei Zeiss, betont: „Die Auszeichnung von Sarah El Fakhouri als Landesbeste in ihrem Fachbereich ist eine tolle Anerkennung ihrer Leistung und hoffentlich auch Ansporn für kommende Generationen von Auszubildenden.“   

Von Stefan Kirchhoff

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