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Starkes Wachstum im ersten Halbjahr

Sartorius Starkes Wachstum im ersten Halbjahr

Der Göttinger Labor- und Pharmazulieferer mit starkem Wachstum im ersten Halbjahr Göttingen. Der Göttinger Pharma- und Laborzulieferer Sartorius ist weiter auf Wachstumskurs. Eine gute organische Geschäftsentwicklung sowie zwei Akquisitionen führten im ersten Halbjahr 2017 zu einem deutlichen Anstieg bei Umsatz und Gewinn teilte das Unternehmen am Freitag mit.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. So stieg der Umsatz von 625,4 Millionen Euro wechselkursbereinigt um 11,5 Prozent auf 704,1 Millionen Euro. Am stärksten legte die Region Asien/Pazifik mit einem Plus von 34,8 Prozent auf 172,2 Millionen Euro zu. In den Regionen EMEA und Amerika wuchs Sartorius gegenüber einer jeweils hohen Vorjahresbasis um 5,9 Prozent auf 302,9 Mio. Euro beziehungsweise um 4,8 Prozent auf 229,0 Millionen Euro (alle regionalen Wachstumsraten wechselkursbereinigt).

Der Gewinn stieg im Berichtszeitraum erneut überproportional zum Umsatz. So erhöhte sich das operative EBITDA vor allem aufgrund von Skaleneffekten um 13,8 Prozent von 153,4 Millionen Euro auf 174,5 Millionen Euro. Die entsprechende Marge erreichte 24,8 Prozent nach 24,5 Prozent im Vorjahreszeitraum.Der maßgebliche Konzernnettogewinn3 legte um 13,6 Prozent von 62,4 auf 70,9 Millionen Euro zu. Dies entspricht einem Gewinn je Stammaktie von 1,03 Euro (Vorperiode 0,91 Euro) beziehungsweise je Vorzugsaktie von 1,04 Euro (Vorperiode 0,92 Euro). 

Prognose für das Gesamtjahr bestätigt

Auf Grundlage der Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr bestätigt die Unternehmens-leitung ihre Anfang April angehobene Prognose für das Gesamtjahr. So erwartet der Konzern für 2017 ein Umsatzwachstum auf Basis konstanter Wechselkurse von etwa 12 Prozent bis 16 Prozent und eine Erhöhung der operativen EBITDA-Marge um etwas über einen halben Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahreswert von 25 Prozent. Die Investitionsquote soll im laufenden Jahr bei etwa 12 bis 15 Prozent liegen.

Mit Blick auf die Sparten erwartet die Unternehmensleitung für die Sparte Bioprocess Solutions unverändert ein Wachstum von etwa 9  bis 13 Prozent. Hierin enthalten ist ein nicht-organischer Wachstumsbeitrag von gut einem Prozentpunkt aus dem Einbezug der akquirierten Unternehmen kSep und Umetrics. In Bezug auf Lieferkapazitäten für Zellkulturmedien geht die Unternehmensleitung weiter von einer Normalisierung der Liefersituation im Laufe des dritten Quartals aus. Die operative EBITDA-Marge der Sparte soll gegenüber dem Vorjahreswert von 28 Prozent  um etwa einen halben Prozentpunkt steigen.

Für die Sparte Lab Products & Services rechnet die Konzernleitung unter Annahme eines insgesamt stabilen konjunkturellen Umfelds unverändert mit einem Umsatzzuwachs von etwa 20 bis 24 Prozent. Hierin enthalten ist ein nicht-organischer Beitrag der akquirierten Unternehmen IntelliCyt, ViroCyt und Essen BioScience von rund 17 Prozentpunkten. Die operative EBITDA-Marge soll um knapp zwei Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahreswert von 16,0% zulegen. Sartorius beschäftigte zum Stichtag 30. Juni weltweit insgesamt 7.364 Mitarbeiter, das sind 453 mehr als am 31. Dezember 2016 (+ rund 7 Prozent). bm/r

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