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Sartorius weiht Produktionsgebäude ein

Sartorius Sartorius weiht Produktionsgebäude ein

Vor 250 Gästen, darunter Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, weihte Sartorius am Mittwoch sein neues Produktionsgebäude für Laborinstrumente ein. Mit 42 Millionen Euro ist es die größte Investition des Konzerns.

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Ein Blick in die Produktion bei Sartorius,
 

Quelle: Niklas Richter

Göttingen.  „Das Produktionsgebäude, an dem sich der Bund und das Land Niedersachsen mit 4,2 Millionen Euro beteiligt hatten, ist mit Erstellungskosten von 42 Millionen Euro die größte Einzelinvestition in der Firmengeschichte von Sartorius“, erklärte Joachim Kreuzburg, Vorstandsvorsitzender der Sartorius AG. Entsprechend sei die Einweihung ein wichtiger Meilenstein der Firma. Kreuzburg dankte in seiner Ansprache dem anwesenden Ministerpräsidenten Stephan Weil und Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler sowie dem ausführenden Architekten Christian Rathmann für die Unterstützung bei dem Bau des außergewöhnlichen Gebäudes. Insgesamt investiert Sartorius im Industriegebiet Grone rund 500 Millionen Euro in den Sartorius Campus. Die dort entstehende neue Konzernzentrale vereint zwei Göttinger Standorte.

Präsentation

Die Präsentation von Sartorius zur Eröffnung des Produktionsgebäudes finden Sie hier:

Sartorius 8,17 MB

Unter den Gästen waren auch die Bundestagsabgeordneten Thomas Oppermann (SPD), Fritz Güntzler (CDU) und Jürgen Trittin Bündnis 90/Die Grünen, sowie die Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta (SPD) sowie die Präsidentin der Universität Göttingen Prof. Ulrike Beisiegel. Stephan Weil betonte, die Einweihung sei ein weiterer Baustein im Rahmen eines Vorhabens, was in dieser Form in Niedersachsen seines Gleichen suche. „Deshalb reicht die Bedeutung des Campus-Geländes weit hinaus“, sagte Weil. Sartorius in Göttingen hat damit nicht nur Strahlkraft für die Branche, sondern auch für die gesamte Region Südniedersachen.

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Einweihungsfeier des neuen Produktionsgebäudes für Laborinstrumente der Firma Sartorius im Sartorius Campus.

Zur Bildergalerie

Weil lobte das Sartorius trotz des starken Wachstums eine unverändert klare Standorttreue bewiesen habe. Die Entwicklung der Firma der sei eine Chance für die gesamte Region. „Göttingen kennt man als Wissenschaftszentrum, nach und nach wird sich auch der Industriestandort bemerkbar machen“, sagte Weil. Auch Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler bedankte sich dafür, dass Sartorius mit dem Neubau und dem Campus die Stadt Göttingen auf positive Weise mitgestaltet und für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt. „Göttingen kann nicht nur Wissenschaft, Göttingen hat auch Wirtschaft“, betonte Köhler. „Ich bin sehr dankbar über die positive Entwicklung der Firma Sartorius“, sagt Karin Sartorius-Herbst die Urenkelin des Gründers Florenz Sartorius (1846–1925) am Rande der Veranstaltung. Immerhin habe sie Sartorius als Kind noch erlebt, als die Verhältnisse wesentlich Bescheidener waren als heute. Es habe sich bewährt auf soliden Füßen zu stehen, sondern immer an die Firma zu denken.

Von Bernard Marks

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