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Sartorius zieht „herausragende“ Bilanz 2015

Dynamisches Wachstum Sartorius zieht „herausragende“ Bilanz 2015

„Herausragend“: Mit diesem Superlativ kennzeichnete Vorstandsvorsitzender Joachim Kreuzburg die Unternehmensbilanz des Sartorius-Konzerns 2015 – Umsatz und Ertrag konnten zweistellig gesteigert werden. Auch im laufenden Jahr rechnet der Göttinger Pharma- und Laborzulieferer mit „deutlichem profitablen Wachstum“.

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Dr. Joachim Kreuzburg auf der Jahrespressekonferenz von Sartorius.

Quelle: Wenzel

Göttingen. 2014 betrug der Umsatz 891,2 Mio. Euro – 2015 wurde die Milliardenhürde durch „einen großen Sprung“ genommen: Rund 1,115 Milliarden Euro entsprechen einer Steigerung von 16 Prozent. Auch im Auftragseingang verzeichnet die Konzernspitze ein deutliches Plus von 17,1 Prozent. Der Gewinn (operatives EBITDA) kletterte überproportional zum Umsatz um 41 Prozent.

„Unsere Finanzziele für das Jahr 2015 haben wir erreicht oder übertroffen“, sagte Kreuzburg. Die Unternehmenssparte Bioprocess Solutions habe sich erneut als „Wachstumsmotor“ erwiesen und zweistellig zugelegt. „Als Zulieferer zur Biopharmaindustrie sind wir in einem außerordentlich dynamischen Markt präsent und konnten dort zudem weitere Marktanteile gewinnen.“ Die Laborsparte habe sich den Erwartungen „entsprechend gut“ entwickelt.

Die Konzernleitung habe sowohl den Aufwand für Forschung und Entwicklung (plus 20,5 Prozent) als auch, wie geplant, die Investitionen mit 113,1 Mio. Euro (im Vorjahr 80,9 Mio. Euro) „deutlich erhöht“.

Seit 2010 seien an Standorten in Amerika, Asien/Pazifik und Europa 2300 Stellen geschaffen worden (570 waren es allein 2015). Viele Mitarbeiter würden seit Jahrzehnten im Unternehmen tätig sein; gleichzeitig sei die Hälfte der Belegschaft „kürzer als fünf Jahre“ dabei: „Eine spannende und zukunftsträchtige Mischung“ aus jungen und erfahrenen Kollegen, so Kreuzburg.

Er betonte auch, dass Göttingen „Herz, Kopf und Motor“ des Konzerns bleibe. Ein Drittel der Mitarbeiter sei hier tätig. Vor Ort seien die Ausgaben für Forschung und Entwicklung am größten (61 Prozent) und die Investitionen am höchsten (68 Prozent). Der Anteil ausländischer Mitarbeiter sei seit 2010 stetig gewachsen (von 3,5 auf 8,3 Prozent 2015) – 35 Nationalitäten seien vertreten.

Sartorius sei für neue Mitarbeiter nicht nur aufgrund von Wachstum sowie Produkt- und Arbeitsplatzqualität attraktiv: „Wir bieten Leuten mit Eigeninitiative die Möglichkeit, zusätzliche Aufgaben zu übernehmen, internationale Aufgaben.“ Sartorius könne einiges „in die Waagschale werfen“. Und: 2015 habe das Unternehmen in einer Flüchtlingsinitiative elf von 13 Praktikanten „weiterqualifiziert“ oder „übernommen“ – 2016 werde es eine Neuauflage geben.

Rund 500 Mio. Euro werden bis 2020 in die Erweiterung des Groner Standorts investiert. Ziel ist die Zusammenführung der Hauptbetriebsstätten sowie der Ausbau der Produktion für Laborinstrumente und die Realisierung „moderner Arbeitsformen“. Sartorius hat seine Finanzziele für 2020 aktualisiert: „Angesichts der bisherigen erfolgreichen Strategieumsetzung bestätigt das Management das Umsatzziel von rund zwei Milliarden Euro.“

Von Stefan Kirchhoff

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