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Schneider baut Göttingen aus

Verlagerung der Linsenfertigung Schneider baut Göttingen aus

Eine komplette Fertigung für sogenannte kleine Linsen verlagert die Jos. Schneider Optische Werke GmbH aus Bad Kreuznach in ihr Göttinger Werk auf der Siekhöhe. Außerdem übernimmt der Standort am Anna-Vandenhoeck-Ring 5 die Montage und Qualitätssicherung für sämtliche Makro-Objektive der Schneider-Gruppe.

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In der Produktion auf der Siekhöhe: Sabrina Hellmold von ISK Optics.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. „Wir investieren bei ISK Optics, das früher Isco hieß, einen hohen sechsstelligen Euro-Betrag“, kündigt Geschäftsführer Wolfgang Selzer an.

Die kleinen Linsen, die fünf bis 15 Millimeter groß sind, finden unter anderen bei der Verkehrsüberwachung, in Sortieranlagen oder in der industriellen Qualitätssicherung Verwendung. „Ihnen gehört die Zukunft“, erklärt der Unternehmer. Das Göttinger Werk soll wachsen und mittelfristig zusätzliche Optiker und Mechaniker einstellen. 2016 plant ISK Optics, nach mehr als zehn Jahren, wieder die Ausbildung von Feinoptikern.

Expansionsflächen sind vorhanden. Vom 5300 Quadratmeter großen Firmengebäude, in dem Schneider Mieter ist, nutzt ISK Optics derzeit 80 Prozent. Das hat mit wirtschaftlichen Problemen der Vorjahre zu tun. Nach Besitzerwechseln und einer Insolvenz 2003 ist die Firma 2008 zur Schneider-Gruppe gekommen. Zu Schneider gehörte das Werk von der Gründung 1936 bis 1982.

Kurz nach der Übernahme brach der Markt im Hauptgeschäftsfeld der Göttinger, den analogen Kinoprojektionsobjektiven, zusammen. Die Zahl der Mitarbeiter sank von 90 auf 42 Personen. Bei der digitalen Technik besetzt das Werk nur die Nische der extremen Weitwinkel-Objektive.

Probleme gab es auch mit einem neuen Produkt, dessen Entwicklung zwei Jahre lang gedauert hat: Filmkameraobjektive, die in Sets mit sämtlichen für den Dreh benötigten Brennweiten geliefert werden. Der Verkauf lief Anfang 2014 gut an, doch dann gab es Probleme mit der Mechanik. Die hat das Werk unter dem neuen Betriebsleiter Klaus Schneider in den Griff bekommen.

Von Michael Caspar

Schneider

Die Schneider-Gruppe, die seit 1913 besteht, beschäftigt an fünf Standorten in Deutschland und den USA 630 Mitarbeiter, darunter 370 in der Zentrale in Bad Kreuznach.

Der Umsatz belief sich 2013 auf 71,8 Mio. Euro. Die Zahlen für 2014 werden Mitte des Jahres bekannt gegeben.

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