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Schulen der Gesundheitsfachberufe der UMG werden zur Bildungsakademie

Unter einem neuen Dach vereint Schulen der Gesundheitsfachberufe der UMG werden zur Bildungsakademie

Der Ausbildungsbereich sowie der Fort- und Weiterbildungsbereich der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) bekommen ein neues Dach: Die Bildungsakademie soll die Ausbildungsinhalte besser verzahnen und die Auszubildenden fit für die veränderten Ansprüche im Gesundheitswesen machen.

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Quelle: Heller

Göttingen. Seit 1. September heißt es nicht mehr Geschäftsbereich „G2-3 Aus-, Fort- und Weiterbildung“, sondern „Bildungsakademie der Universitätsmedizin Göttingen“. Seit 2006 sind die insgesamt acht Schulen der UMG bereits in der Humboldtallee 11 zusammengebracht: Kranken- und Kinderkrankenpflege, Operationstechnische Assistenz, Hebammenwesen, Physiotherapie, Logopädie und die drei Schulen für Medizinisch-Technische Assistenten für Laboratoriumsassistenz, Radiologie und Funktionsdiagnostik. 2008 kam auch noch der Fort- und Weiterbildungsbereich hinzu.

Etwa 540 Ausbildungsplätze gibt es in den acht Schulen, 65 Köpfe zählt das Lehrpersonal. „Damit sind wir eine der sehr großen Schulen innerhalb Niedersachsens“, sagt Elke Hattenbach, die Leiterin der Bildungsakademie. Hinzu kommt noch der Fort- und Weiterbildungsbereich, der „schon etwas Besonderes“ darstellt: Fast 2000 Teilnehmer haben die Kurse jedes Jahr – von Strahlenschutzkursen für Ärzte bis hin zu Entspannungskursen. Dafür holt man sich externe Referenten ins Haus. Gleichzeitig ist das Angebot auch für die regionalen Krankenhäuser offen. „Das wird rege genutzt“, so Hattenbach. Über die Impulse von außen freue man sich.

Davon profitieren auch die Auszubildenden: „Wir können ihnen damit zeigen, wie es später für sie fachlich weitergehen kann.“ Wenn die Schulleitung zustimmt und Plätze frei sind, können die Auszubildenden sogar schon am Fortbildungsangebot teilnehmen. Das Einzugsgebiet reicht von Braunschweig bis nach Hessen hinein. 1700 Bewerber gab es 2015, das sind durchschnittlich 9,5 pro Ausbildungsplatz. Vom Lehrlingsmangel merkt man hier nichts.

Die Bildungsakademie ist gleichzeitig zukunftsorientiert. In den Ausbildungsinhalten wird vermehrt Wert auf gemeinsame Module der verschiedenen Berufszweige gelegt, etwa dass Krankenpfleger mit Logopäden und Physiotherapeuten zusammen Projekte machen – für eine im späteren klinischen Alltag reibungslosere Patientenbetreuung. Gleichzeitig wird die Akademisierung der Gesundheitsberufe zunehmen und damit auch das Angebot an ausbildungsbegleitenden Studiengängen. Aktuell müssen die Auszubildenden dazu noch nach Hildesheim oder Hannover pendeln. Aber die ambitionierten Pläne der UMG und der Fachhochschule HAWK sehen vor, bereits zum Wintersemester 2016/17 auf dem im Aufbau befindlichen Gesundheitscampus entsprechende Pflegestudiengänge anzubieten.

Hochschulen und Pflegeschulen werden zukünftig enger zusammenarbeiten, das Ziel ist letztlich, näher und besser am Bett des Patienten zu sein. „Es gibt relativ viel Forschung im Bereich der Pflege. Aber die Ergebnisse werden bislang kaum in die Praxis gebracht, weil diese akademischen Fachkräfte noch fehlen“, so Hattenbach.

Von Sven Grünewald

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