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Simulation nahe der Realität

Planspiel Börse der Sparkasse Göttingen Simulation nahe der Realität

Schüler und Studierende haben sich im vergangenen Herbst zum 33. Mal auf schwieriges Parkett im Rahmen des Planspiel Börse der Sparkasse Göttingen gewagt. Gestern ehrte Rainer Hald, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Göttingen, die Siegerteams des nicht realen Wertpapierhandels.

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Planspiel Börse: Durch den gezielten Kauf und Verkauf von Wertpapieren versuchen die Teams ihr fiktives Kapital zu steigern.

Quelle: Tater

Göttingen. Einzige Aufgabe im zehnwöchigen Online-Wettbewerb ist, virtuelles Kapital durch den geplanten Kauf und Verkauf von Aktien zu steigern. Gehandelt wird mit Kursen realer Börsenplätze. Etwa 160 Schüler in 56 Spielgruppen sowie fast 30 Studierende (Einzelspieler in einer separaten Wertung) nutzten das Konkurrenzkampf-Angebot, um einen Eindruck zu gewinnen wie Börse funktioniert – und natürlich auch, um das von der Sparkasse ausgelobte Preisgeld einzustreichen. Die Siegerteams erhalten 300, die beiden nächstplatzierten Gruppen 200 und 100 Euro – zudem bekommen die Schulen Geldpreise.

Die Gewinner der Schülerteams und studentischen Einzelspieler mit Lehrern und Rainer Hald, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Göttingen (hintere Reihe, 7. v.l.).

Quelle: SKI

„Das Planspiel Börse vermittelt Wirtschaftswissen, sensibilisiert für Finanzthemen und möchte Jugendliche zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Geld anregen. Das finden wir wichtig", betonte Rainer Hald. „Gerade in der Nachhaltigkeitswertung müssen die jungen Leute sozial und ökologisch investieren. Dabei lernen sie fürs Leben." Hald dankte den beteiligten Lehrern: „Ohne sie wäre das Spiel nicht möglich."

Stefanie Kamin und Tanja Laspe (Lehrerinnen für Politik, Wirtschaft und Deutsch am Max-Planck-Gymnasium) betonen, dass das MPG mit dem reinen Fach Wirtschaftslehre, das sonst nur an Berufsschulen angeboten wird, ein Alleinstellungsmerkmal pflege. „20 bis 30 Prozent unserer Schüler wechseln nach dem Abitur in Ausbildungs- und Studiengänge, die mit Wirtschaft verbunden sind", sagt Tanja Laspe. „Börse und DAX sind Thema im Unterricht", so Stefanie Kamin. „Das Planspiel Börse ist eine gute Anbindung an unseren Wirtschaftskurs."

Stefanie Kamin (l.) und Tanja Laspe sind für die Organisation des Planspiels Börse am Max-Planck-Gymnasium das Fach Wirtschaftslehre zuständig: "Das Planspiel ist eine gute Anbindung an unseren Wirtschaftskurs."

Quelle: ski

Nachhaltigkeit heißt eine der beiden Spielkategorien – eine Spezialwertung, die abseits von „Gewinn ohne Rücksicht auf Verluste" sozial und ökologisch sinnvolles Wirtschaften in Unternehmen berücksichtigt. In diesem Segment erwirtschaftete die Gruppe „Global Trust" vom Max-Planck-Gymnasium mit Adrian Friedrich (17), Arne Schulz (18) und Cord Lampe (18) den höchsten Ertrag. „Der Reiz des Spiels liegt in der Simulation, die der Wirklichkeit des Aktienhandels sehr nahe kommt", sagt Cord Lampe.

Die Gruppe "Global Trust" vom Max-Planck-Gymnasium belegt bei den Schülerteams in der Kategorie Nachhaltigkeit den ersten Platz (v.l.): Adrian Friedrich, Arne Schulz, Cord Lampe.

Quelle: Ski

Sina Joppe (22) gewinnt in der Kategorie Nachhaltigkeit im separaten Wettbewerb der Studierenden. Die Studentin an der VWA/Berufsakademie sagt: "Es ist auf jeden Fall wichtig und richtig, verantwortungsvoll und sozial nachhaltig zu wirtschaften. Es macht Spaß und es ist spannend die entsprechenden Unternehmen vor einem Aktienkauf zu recherchieren."

Quelle: SKI

Die klassische Kategorie lautet schlicht Gesamtwertung, betrifft das ursprüngliche Ziel: möglichst hohen Gewinn mitzunehmen. Rezan Defli und Hauke Steinkühler haben es geschafft. Das Duo trat unter dem Namen „redf" an (reichlich, ehrlich, dynamisch, freundlich) und belegte Platz eins im Schülergruppen-Ranking in Göttingen sowie Platz zwei auf Landesebene.

Beide wurden durch ihren Fachlehrer Michael Düsing auf das Spiel aufmerksam. „Da wollten wir mitmachen", sagt Defli; Hauke und ich haben einen guten Draht." Los gings. Für Steinkühler liegt der Reiz „darin, dass man sich spielerisch ausprobieren kann; und dass es sich um den identischen Kapital handelt. Man kann weitreichende Entscheidungen treffen. Ohne Risiko." Mit Aktien von VW („Die haben wir rechtzeitig wieder verkauft"), Amazon und REW haben sie 9000 Euro erwirtschaftet. Die BBS I-Schüler in dualer Ausbildung zum Versicherungskaufmann schätzen „die Nähe des Spiels zum Unterricht, dort wo Aktien eine Rolle spielen." Und für Rezan Defli bedeutet Finanzdienstleistung eine berufliche Option: „Das kann ich mir gut vorstellen." ski 

Hauke Steinkühler (l.) und Rezan Defli sind die Gewinner des Planspiel Börse in Göttingen und landen auf Platz zwei in der Landeswertung.

Quelle: ski

     Informationen auf www.spk-goettingen.de; www.planspiel-boerse.de

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