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So viel gaben die Göttinger für Weihnachten aus

Studie: Göttinger sehr zurückhaltend So viel gaben die Göttinger für Weihnachten aus

257 Euro wollten die Göttinger dieses Jahr pro Kopf für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Das zeigt eine bundesweite Erhebung der FOM Hochschule für Oekonomie und Management. Damit liegen die Südniedersachsen weit unter dem Landesdurchschnitt: 440 Euro haben die Niedersachsen für Geschenke eingeplant.

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Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Die FOM befragte dazu über 45000 Bürger nach ihren geplanten Ausgaben für Weihnachtsgeschenke, davon 2500 in Niedersachsen. In Hannover selbst waren es durchschnittlich 342 Euro. Woraus das große Gefälle von Hannover oder Göttingen gegenüber dem Landesdurchschnitt resultiert, können die Initiatoren der Umfrage nicht erklären. Denn es zeigte sich, dass Menschen auf dem Land zwar mehr für Geschenke ausgeben wollten – aber im Bundesdurchschnitt waren dies nur zwölf Euro. Stadt-Land-Unterschiede würden daher als Erklärung ausscheiden. Die höchsten geplanten Ausgaben gab es wenig überraschend rund um München mit knapp 500 Euro. Der bundesweite Durchschnitt lag bei 459 Euro. In den letzten fünf Jahren sind die Ausgaben für Weihnachtsgeschenke um gut 35 Prozent gestiegen.

Auch nach dem Einkaufsverhalten fragte die FOM. Demnach kaufen die Niedersachsen ihre Geschenke mit deutlichem Abstand am liebsten in städtischen Einkaufszentren und Fachgeschäften. Sie liegen deutlich vor Fachmärkten wie Saturn und Onlineshops, aber auch vor den übrigen Einkaufsmöglichkeiten wie etwa Warenhäuser oder Supermärkte.

Frauen kaufen dabei früher ein als Männer. „Bis Mitte Dezember hat der Großteil der Frauen bereits den Geschenkekauf erledigt. Männer beginnen vermehrt erst Anfang Dezember, sich Gedanken zu machen. Sie kaufen ihre Geschenke bis kurz vor Weihnachten ein“, so FOM-Professor Rüdiger Grimm. Besonders kurzfristig, teilweise nur einen Tag vor Weihnachten, kümmern sich zweieinhalbmal so viele Männer wie Frauen um die Geschenke.
Andererseits sind Männer ausgabefreudiger als Frauen: Sie wollen durchschnittlich fast 30 Euro mehr ausgeben. Die geplanten Ausgaben nehmen dabei mit steigendem Alter – bis zum Renteneintrittsalter – zu.

Von Sven Grünewald

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